Gegrilltes Lammkotelett mit buntem Ofengemüse



Das Rezept für das Ofengemüse hatte ich ebenfalls aus Nicole Stich´s "Reisehunger" entnommen. Da der Metzger bei meinem samstäglichen Einkauf überraschenderweise Koteletts vom Lamm im Angebot hatte, passte das bestens zu meinem geplanten, griechischen Küchenwochenende. Die Koteletts gehören also nicht zum eigentlichen Rezept, das Ofengemüse ist eigentlich ein rein vegetarisches Gericht. 


Mir hatte dabei die vorgeschlagene Mischung aus Süsskartoffel, Karotten, roten Zwiebeln und Auberginen gefallen, auch das dabei zusätzlich Walnüsse, schwarze Oliven als auch Sesamsaat verwendet wird. Das einfache Gericht ist schnell beschrieben: Das Gemüse wird zunächst in eher grobe, aber mundgerechte Stücke geschnitten. Die Walnüsse wurden von mir angeröstet, bevor sie grob gemörsert wurden. Das Gemüse wurde auf einem tiefen Backblech verteilt, mit etwas Olivenöl und etwas Honig übergossen. Eine Gewürzmischung aus Koriander, Kreuzkümmel, Zimt , Chili und Meersalz darübergestreut, und alles, am besten mit den Händen, gut miteinander vermengt. Das Gemüse wird so in den  für ca. 35 - 40 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Ofen gegeben, von Zeit zu Zeit umgerührt. Nach ca. 25  Minuten kommen die Walnüsse und Oliven hinzu. Nach weiteren 5 Minuten wird der vorher zerkleinerte Halloumi darüber verteilt, die Temperatur auf 240° erhöht, die Grillfunktion eingeschaltet und alles für weitere, wenige Minuten überbacken.

Das Lammkotelett hat ich am Tag zuvor mit reichlich frischem Thymian, ein paar angedrückten Knoblauchzehen in Olivenöl eingelegt und über Nacht im Kühlschrank mariniert. Gegart hatte ich das Fleisch dann wie die Souvlaki am Vortag in einer Grillpfanne ohne Öl, erst beim Anrichten mit Meersalz und schwarzem Pfeffer gewürzt.

Die Autorin empfiehlt zum Ofengemüse ihr Tsatsikirezept, welches ich auch bereits zu den Souvlaki gereicht hatte. Ich kann dies allerdings geschmacklich überhaupt nicht nachvollziehen, bzw. so weiterempfehlen.  Die starken Aromen von Dill und Knoblauch stören bzw. überdecken meiner Meinung nach den wunderbaren, orientalisch angehauchtem Geschmack vom Ofengemüse mit der leicht süsslichen, leicht scharfen, nussigen und zimtigen Note. Alternativ zu diesem Tsatsiki könnte ich mir hier dafür ein leicht zitroniges Joghurt mit etwas frischer Minze vorstellen. 

Kommentare

  1. Wie sagt man so schön? "Aller guten Dinge sind drei"
    Lieber Christian, mein "Bestell-Klick-Finger" hat schon bei deinem ersten Post gezuckt, zumal ich ein Fan von Nicoles Blog und ihren Rezepten bin... nun ist deine Buchempfehlung für mich der Anlass, soooofort zur Bestellung zu schreiten ;-)

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  2. Vielen Dank, das freut mich, aber vor allem Nicole! :))

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