Mailänder Kalbshaxe



Ossobuco wollte ich schon immer einmal machen. Warum nicht gleich nach einer traditionellen Art?Als Basis für das Schmorgericht alla Milanese kam mir ein Rezept von Reinhardt Hess und Sabine Wälzer gelegen, das ich bei Valentinas Kochbuch entdeckt habe. Ob nun das Rezept die echte italienische Küche wiederspiegelt oder nicht, ist mir ehrlich gesagt, so ziemlich egal. Es wird wohl zig "echte" Variationen dieses Gerichts geben, lässt sich ein solches Schmorgericht doch wunderbar variieren! 


Zur Schmorsauce habe ich hier auf Staudensellerie verzichtet, dafür Möhren mit Petersilienwurzel und roter Zwiebel als Gemüse kombiniert. Die sonnengereiften Tomaten kamen sonnengereift aus der Dose. Als Beilage gab es die Rosmarinpolenta vom Vortag. Und die Gremolata habe ich nach meinem Geschmack aus Knoblauch, Petersilie, Orangen- und Zitronenabrieb und Sardellenfilets hergestellt. Nach 2 1/2 Stunden Schmoren im Ofen fiel das Fleisch fast förmlich vom Knochen, die Aromen waren zusammen ein einziger Gaumenschmaus.Und auch die Augen hatten dabei ihre Freude, denn endlich kommt wieder Farbe auf dem Teller! 

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