Knollenziest - ein Probierteller


Irgendwie lustig und einzigartig sieht er ja schon aus, dieser Knollenziest, genannt auch Stachys oder japanische Kartoffel. Vom Bio-Gemüsehändler auf dem Markt hatte ich das letzte Mal (siehe auch letztes Posting) wieder eine Handvoll von einem der mir bisher unbekannten Gemüsesorten zum Probieren mitgenommen. Bevor ich mir jetzt die Mühe mache, recherchiertes Hintergrundwissen über dieses außergewöhnliche Gemüse einzutippseln, verweise ich lieber gleich auf entsprechende Quellen im Netz, so wie beispielsweise da und dort.
Was ich hier natürlich persönlich beurteilen kann: meinen Probierteller. Dafür habe ich den Knollenziest nur fein geputzt, denn Schälen ist nicht - zu fein sind diese kleinen, weißen Knöllchen, mit ihrer ohnehin schon dünnen Haut. Wenige Minuten vorgegart in kochendem Salzwasser, anschliessend bißfest in Olivenöl leicht angeröstet, serviert nur mit etwas Kerbel und Fleur du Sel. Ok.
Originell sieht der Knollenziest ja schon aus, geschmacklich kann ich ihm allerdings nicht viel abgewinnen, zu wenig Aromen sind ihm eigen. Er schmeckt eher kartoffelähnlich, erinnert mich entfernt an Artischocke. Als Wintergemüse optisch zumindest durchaus abwechslungsreich.

Kommentare

  1. Ich mag ihn mit Speck und Zwiebeln als Gröstl oder in einer Parmesansauce mit geröseten Haselnüssen zu Geflügel.

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    1. Bei diesen Zutaten wird er auf jeden Fall auch mir schmecken! ;)

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