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Dienstag, 30. Juli 2013

Lachs mit Radi


Eine weitere Rezeptidee aus dem Feinschmecker, von der ich mich vergangenes Wochenende inspirieren ließ, und welches ich letztendlich so zubereitet habe:
Radi ist bayrisch und meint damit eigentlich weissen Rettich, der hier, anders als im Originalrezept nicht mit Shiso-, sondern mit reichlich Brunnenkresse angerichtet wurde. Der Bio-Wildlachs wurde zunächst in Tranchen geschnitten und anschliessend auf gewisse Weise confiert, indem er aber nicht komplett mit Öl bedeckt, sondern nur gesalzen mit reichlich Butter in Alufolie eingewickelt und so bei 50° für ca. 40-50 Minuten im Ofen gegart wurde. Dieser Garprozess ist superschonend, der Lachs bleibt saftig und behält seine schöne, kräftige, orangene Farbe, da bei dieser Niedrigtemperatur das Eiweiss nicht ausflockt. Das Geschmackserlebnis ist wirklich klasse, ich werde Lachs zukünftig öfters so garen, denn die beim eher üblichen Braten von Lachs entstehenden Röstaromen sind mir meist zu penetrant im Geschmack.
Der Radisalat mit seinen ätherischen Senfölen ist hier eine ideale, leichte Begleitung. Aber auf die Verwendung von Sojasauce für die Vinaigrette kann hier durchaus verzichtet werden, denn zu dominant erscheinen da die Geschmacksstoffe. Viel besser lässt sich dabei nur mit Limette, Ingwer und Honig arbeiten. Ein schönes, leichtes und sehr leckeres Sommergericht, dass sich wirklich leicht zubereiten lässt.

Zutaten für 4 Personen:

LACHS

8 Tranchen jeweils ca. 80 gr,  vom Bio-Wildlachs
Salz 
grobes Meersalz
Pfeffer aus der Mühle
50 g weiche Butter

RETTICHSALAT

1 Stück Rettich von etwa 250 - 300 gr
1 Stück frischer Ingwer, ca. 30 gr
etwas Salz
1 rote Chilischote
1 EL Honig
Saft von 1 Limette
2 EL Sojasauce
Shiso-Kresse zum Garnieren
einige Zweiglein Brunnenkresse

Zubereitung:

Den Lachs, wie bereits oben beschrieben, salzen und pfeffern, mit der Butter in Alufolie einlegen und bei 50° für 40-50 Minuten in den Ofen geben. Den Rettich schälen und mit einem Sparschäler in hauchdünne Streifen schneiden, salzen, und für ca. 20 Minuten beiseite stellen. Kurz vor dem Servieren den entstandenen Rettichsaft abgiessen und mit der aus den Zutaten entstandenen Ingwervinaigrette anmachen. 


Kommentare:

  1. Ein sehr schönes Rezept, so ähnlich habe ich den Lachs auch schon zubereitet. Die Kombination Rettich, Ingwer, Sojasauce ist ja bekannt aus der Sushiküche.
    Allerdings ist die Garmethode mit Vorsicht zu genießen, da sich bei 50°C im Ofen die Mikroflora des Fischs optimal vermehren kann, daher sollte der Lachs "Sushi Qualität" haben, also max. 2 Tage aus dem Wasser!

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  2. Richtig, Sushi-Qualität ist dabei natürlich vorausgesetzt, danke für den Hinweis!

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