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Donnerstag, 20. Juni 2013

Lammwürstchen, Hummus, Saucen



Die Suche nach qualitativ guten Lammwürstchen hat für mich erst einmal ein Ende gefunden. Wenn der Metzger hier vom Markt Lamm im Angebot hat, dann sind auch recht passable Lammwürste dabei: hier ohne Naturdarm, gut portioniert in der Größe, angenehm und dezent in der Würze, nämlich wobei hier der zarte Lammgeschmack nicht wie so oft durch Knoblauchmengen eher überwürzt wird. Die leckeren Würstchen kamen hier direkt vom Grill auf den Teller, mit selbstgemachtem Fladenbrot, (Weizentortillas), einem knackig, frischem Salat mit Joghurtdip, sowohl Hummus, als auch eine leicht scharfen Tomaten- und einer Sesamsauce. Das rief Erinnerung wach an diese Zeit, in der ich verstärkt libanesisch-syrisch Gerichte ausprobiert habe. Für mich ist es jetzt absolut angesagt, meinen Kräuter- und Gewürze-bestand entsprechend aufzufüllen, und das ein und andere Gericht aus dieser leckeren Küche wieder mal nachzukochen. 


HUMMUS

Zutaten:

250g Kichererbsen
2 Knoblauchzehen
ca. 70 g Tahina
3-4 EL Zitronensaft
Salz 
150 ml Wasser
etwas Sonnenblumenöl

Die Kichererbsen über Nacht in Wasser einlegen. Danach mindestens 60 min köcheln lassen, bis sie weich sind, beiseite stellen und abkühlen lassen. Mit den anderen Zutaten zu einer Paste mischen.


SESAMSAUCE

Zutaten:

125 g Tahina
4 EL Zitronensaft
3 EL Joghurt ( 10%)
1 Knoblauchzehe
gemahlener Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer, weiss

Die Tomatensauce wurde aus passierten Tomaten, Tomatenmark, Orangensaft, Kardamom, Piment d `Espelette und etwas Salz zubereitet.Für den Salatdip wurde der Vollmilchjoghurt  nur mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt.

An dieser Stelle noch ein Verweis auf ein paar bereits im Blog veröffentlichte Rezepte, dabei inspiriert von und nachgekocht aus: "Mezze- ein Genuss" von Bettina Matthaei/Mohamad Salameh, von den wenigen Kochbüchern die ich besitze, wohl eines meiner liebsten und besten.



























































Mittwoch, 19. Juni 2013

Caesar Salad mit Hähnchenbrust und Parmesanchips



Das Blättern in der letzten "Essen und Trinken" -Ausgabe brachte mich auf diese schöne Rezeptvariante eines Caesar Salads. Diesen Salat hatte ich schon lange nicht mehr zubereitet, und plötzlich hatte ich richtig Lust und Appetit auf diese köstlich aromatische Sauce mit Sardellen bekommen. Das Rezept habe ich nach Lust und Geschmack abgewandelt: neben den Basilikumblättern wurden ausserdem noch Orangenfilets verwendet, für das Dressing kam Gemüse- anstelle Geflügelfond zum Einsatz. Auch dessen Menge habe ich auf die Hälfte der Rezeptangabe reduziert. Und der Knoblauch wanderte direkt mit den anderen Zutaten ins Dressing. Zugegeben wirklich nichts Aussergewöhnliches, aber bei den derzeit heissen Temperaturen ein willkommenes, einfaches Gericht einer Caesar Salad-Variante, lecker und dabei einfach in der Zubereitung. Bei mir bereits zum wiederholten Mal in Folge auf dem Teller.

Zutaten ( 4Pers )

80gr       Parmesan
1 Knoblauchzehe
3 "Römersalatherzen" 
1 Sardellenfilet
1 Eigelb
etwas Salz
etwas Pfeffer schwarz, frisch gemahlen
1 TL DijonSenf
1 Spr      milder Weissweinessig
1 kl  Spr Worcestershiresauce
100 ml Sonnenblumenöl
etwas Olivenöl
50 ml Gemüsefond
2 Hähnchenbrustfilets
1 kl  Hv  rosa Pfefferbeeren, grob gemörsert
1 Orange
1 kl Hv Basilikumblätter


Zubereitung

Parmesanchips:
Backofen auf 200° vorheizen, 3/4 des Parmesans feinraspeln und gleichmäßig auf ein mit Backpapier
belegtes Backblech streuen. Herausnehmen, vom Blech ziehen und abkühlen lassen, wenn der Käse geschmolzen und 
goldbraun ist. Restlichen Käse für das Dressing feinreiben.

Dressing:
Sardellenfilet, Eigelb, Salz, Senf, Knoblauch, Worcestershiresauce langsam mit mehr und mehr Sonnenblumenöl gut verrühren,bis eine Art Mayonnaise entsteht. Zum Schluss  Fond und Parmesan dazugeben und gut verrühren, bis  die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Samstag, 15. Juni 2013

Crunchy Chicken, Wildkräutersalat mit Orangendressing



Die Panierung mit Cornflakes ist kein Vergleich zu der klassischen Semmelbröselvariante. Wer es sozusagen wirklich knusprig, also "crunchy" haben will: 
Die Hähnchenbrust wird in gleich große Stücke portioniert, anschliessend paniert mit Mehl, (gewürztem) Eigelb und mit zerbröselten,(ungesüssten aus dem Bioladen) Cornflakes. Nach dem vorsichtigen, sanften Garen in einer Butter-Olivenölmischung  werden die goldgelb gebratenen Stücke vor dem Anrichten zunächst noch kurz auf etwas Küchenpapier gelegt. Die Hähnchenbrust ist aussen schön knusprig, während das zarte Fleisch innen garantiert ganz saftig geblieben ist.
Ein begleitender Salat mit Wildkräutern wie hier muss nicht sein, ein bunt gemischter Blattsalat passt dazu natürlich auch. Noch etwas Gartenkresse dazu. Für das Orangendressing werden die sehr feingeschnittenen Streifen der Schale von ungefähr einer viertel Orange zunächst in etwas Olivenöl angebraten, mit dem ausgepressten Saft der Frucht abgelöscht und bei mittlerer Hitze langsam einreduziert. Abgeschmeckt nur mit etwas Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Limettensaft. Ich mag diese Kombination leicht bitter-fruchtig sehr. Mit Garnelen gabs das hier übrigens auch schon mal.

Dienstag, 4. Juni 2013

Gekräuterte Meerbrasse, nicht vom Grill




Das angedachte Grillgut für letzte Woche wie Spareribs, das schöne Rinderfilet und die Dorade wanderten wegen dem Dauerregen ( siehe letztes Posting ) daher in den Ofen. Auch gut! 

Die Dorade wurde hier zuvor mit Thymian, Rosmarin und feingeschnittenem, frischen Knoblauch gekräutert. Als Beilage gab es eine Mischung aus gebratenem Fenchel, Orangenfilets und jungem Spinat. Dazu noch Pommes, wohl besser eher  als "Kartoffelstroh" zu bezeichnen. Ich liebe einfach Kartoffeln. Sie sind so vielseitig zu verarbeiten als auch zu verwenden. So wie hier zubereitet, sind sie garantiert richtig schön kross, einfach empfehlenswert.




Es ist angegrillt!


Nun bin auch ich stolzer Besitzer eines Kugelgrills! Naja, ehrlich gesagt fand damit die erste, kleine Grillparty bereits vorletztes Wochenende statt. Seitdem hatte es hier Bindfäden geregnet, aus Kübeln geschüttet, Dauerregen, Platzregen, Starkregen, Regenfälle, Regen war in den Nachrichten einfach das Dauerwort der letzten Zeit! 

Aber zurück zur ersten Grillparty, da ist man zum Glück einigermaßen trocken geblieben. Das erste Feuer, das erste Grillen, ich hatte so viel zu tun und vor lauter Aufregung und Begeisterung kam ich erst gar nicht zu mehr Bildern. Sei so viel erzählt: es gab natürlich selbstgemachte Burger mit spicy BBQ-Sauce, Kalbskoteletts mit Kräuterbutter und gebratenem Spargel, Lammwürstchen, zuvor marinierte Lammkoteletts mit kleinen, mit Ziegenfrischkäse gefüllte Paprika, Rinderfilet mit gekräutertem Kartoffelstampf. Das Grillgut voll Röstaromen, das Fleisch saftig…das Garen mit dem Kugelgrill ist einfach klasse. So macht das Grillen Spass! Da wird zukünftig so einiges ausprobiert werden! 


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