Kubebenpfeffer-Apfel-Blutwurst-Tarte






So auch der Titel des Rezepts, das ich endlich einmal aus dem "Aroma"-Buch nachgekocht habe. Den Kubebenpfeffer hatte ich schon vor einer Weile im Reformhaus bekommen, in der Metzgerei gab es frische, feine Blutwurst (ohne Grieben), so stand dieser Kochaktion nichts mehr im Weg. 
Die Blutwurst  lässt man zunächst im Ofen bei 100° für 20-30 Minuten stocken. Der Kubebenpfeffer wird in der Pfanne angeröstet, Blätterteig mit nicht wenig Butter bestrichen, gesalzen und mit sehr feingehacktem Ingwer bestreut, im Ofen bei 180° für ca. 8 Minuten vorgebacken. Säuerlicher Boskop in Scheiben geschnitten, mit Zitrone beträufelt, und mit der vorsichtig geschnittenen Blutwurst auf den Teig gelegt. On Top kommt der mit etwas Zucker gemischte und gemörserte Kubebenpfeffer drauf, zusätzlich ein paar Butterflocken, anschliessend wandert das nochmals für ca. 20 Minuten in den Ofen.Ich muss schon sagen: Wow! Abgefahren lecker, wie sich die Zutaten mit ihren Aromen zusammen wunderbar ergänzen. Zugegeben, auf dem Rezeptbild sah die Wurst nach dem Ofen deutlich besser aus, aber das wird sowieso definitiv nicht das einzige nachgekochte Gericht aus diesem tollen Buch bleiben.

Kommentare

  1. Das schaut ja genial aus!
    Sag, ist in Deutschland Blutwurst so weich? Bei uns ist die schnittfest. Müsste ich die trotzdem vorher ins Backrohr geben?

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  2. Klingt sehr gut in der Kombi. Man benoetigt wohl eine mild gewuerzte Blutwurst. Unsere oesterreichischen Blunzn sind meist stark gepfeffert und mit Majoran gewuerzt, die wuerden den Kubenbenpfeffer nicht so gut vertragen.

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  3. chezuli, das Buch ist voll von diesen einfachen, und doch feinen Ideen zu Aromen und Gewürzen von A-Z.

    Turbohausfrau, ich esse Blutwurst sehr, sehr selten, daher bin ich dafür nicht wirklich der Experte. Sicherlich gibt es hier Unterschiede bei den Zutaten und der Konsistenz.Die hier verwendete Blutwurst war auch relativ schnittfest, nach dem Vorgaren war es allerdings schwierig, sie in Scheiben zu schneiden. Ich habe mich beim Rezept jedenfalls exakt an die Zubereitung gehalten.

    Eline, schön von dir zu lesen! Überraschend ist für mich, dass der Kubebenpfeffer hier in der Kombi nicht eigen, sondern ergänzend schmeckt. Weitere Aromen wie Pfeffer oder Majoran würden nicht
    harmonieren, daher ja, man sollte hier eine mild gewürzte Wurst verwenden!

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