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Montag, 29. April 2013

Spargel im Schlafrock



Spargel im Schlafrock, nach einer Rezeptidee von Eline. Eine schöne Idee: Innen ist der Spargel noch saftig, während der blättrige Teig nach dem Ofen aussen schön knusprig geworden ist.  Ich hatte dafür extra dicken Spargel auf dem Markt eingekauft. Gar nicht so einfach, einen Teller davon anzurichten, dies war bereits ein wiederholter Anlauf. Zum Spargel gab es in gesalzener Butter angeröstetes Haselnussmehl mit einer mir bis dahin unbekannte Kressesorte, die mein hiesiger Gemüsehändler  einfach als Schnittkresse bezeichnete. Als Gärtner wird er es wohl wissen. Diese Kresse ist großblättriger und geschmacklich etwas kräftiger als die bekannte, handelsübliche Gartenkresse. Eine leckere, vegetarische Vorspeise.

Sonntag, 28. April 2013

Erdnusspoularde mit Grüner-Spargel-Oseille


Erdnusspoularde mit Grüner-Spargel-Oseille

so der Originaltitel einer weiteren Rezeptidee, die ich aus dem bereits mehrmals erwähnten Aromenbuch entnommen habe.Oseille ist Sauerampfer, da musste ich erst einmal nachschlagen. Worttechnisch Poularde anstatt Hähnchen, Oseille anstelle Sauerampfer, das klingt natürlich gleich ganz anders, mehr nach lecker,oder? Der Kombination von den Aromen tut dies natürlich keinen Abbruch. Dass sich Grüner Spargel gut mit nussigen Aromen kombinieren lässt, habe ich in verschiedenen Rezepten bereits ausprobiert.(Siehe weiter unten) Zurück zum Sauerampfer: Den habe ich auf dem Markt leider nicht bekommen, dafür eine Wildkrautsalatmischung, in der sich unter anderem noch das ein und andere Blatt Sauerampfer befand.Für das Rezept war ungesüsste Erdnussbutter vorgesehen. Auf ein Glas industriell gefertigte Erdnussbutter aus dem Supermarktregal wollte ich nicht zurückgreifen. Daher hatte ich sowohl Erdnüsse als auch Erdnussöl eingekauft und eine Erdnusspaste selbst zubereitet..Geschmacklich war das Gericht, wie zu erwarten war, einfach stimmig. Der Erdnussgeschmack hätte dabei durchaus noch deutlicher sein können. 










Zutaten

1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl
1 Rosmarinzweig
Salz
1 Poulardenbrust 1Hähnchenbrust
30g Butter 
20g ungesüsste Erdnussbutter etwas Erdnussöl, 1 Handvoll Erdnüsse
1 Bund Sauerampfer 1 Handvoll Wildkräuter


Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel vierteln, Knoblauch halbieren.Den Spargel in schräge Stücke schneiden. Pfanne mit Olivenöl erhitzen, Zwiebel,Knoblauch und Rosmarinzweig hineingeben, bei schwacher Hitze anbraten. Spargelstücke ohne Spitzen zufügen, durchschwenken und salzen.
Nach etwas 5 min die Spitzen dazugeben, nochmals etwa 3 min braten.Beiseitestellen und warmhalten.  Erdnüsse schälen und mörsern, mit etwas Erdnussöl zu einer Paste verarbeiten. Hähnchenbrust in gleich grosse Stücke schneiden. Butter und Erdnusspaste in einer Pfanne erwärmen, mischen und aufschäumen lassen. Die Hähnchenbruststücke darin für ca. 2 min schwenken, salzen und zum Ausgaren in den vorgeheizten Ofen stellen. Vor dem Servieren noch einmal in der Erdnussbutter schwenken.Wildkräuter mit ganz wenig Erdnussöl und Zitronensaft würzen.




Weitere Rezepte mit Grüner Spargel und "Nussaromen":





Donnerstag, 18. April 2013

Lamm, Polenta, Lavendellauch




Eine weitere Rezeptidee aus dem bereits mehrfach erwähnten Aromenbuch: Die Zubereitung für Lavendellauch ist dabei wirklich einfach:  Die äußeren Schichten vom Lauch werden (bei mir großzügig) entfernt, die Stangen in ca. 4 cm lange Stücke geschnitten, bei kleinster Hitze in einem Butterölgemisch ( in meinem Fall für gefühlte 15 - 20 min ) gegart. 
Kurz vor dem Servieren wird die Hitze noch einmal erhöht, der Lauch von den Seiten angebräunt, dabei nur mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt und mit (getrockneten) Lavendelblüten bestreut. 
Von allein wäre ich wohl nie auf die Kombi von Lauch und Lavendel gekommen. Das geschmackliche Ergebnis ist wirklich verblüffend: Der an sich eher dominierend wirkende Lauchgeschmack wird durch den Lavendel "gemildert", oder besser ausgedrückt, beide Produkte ergänzen sich in ihren Aromen zu einer geschmacklich leckeren Kombi als Beilage, wie beispielsweise in diesem Fall zu dem von mir gewähltem Lamm mit Rosmarinpolenta.

Dienstag, 16. April 2013

Bärlauchöl



Der Frühling ist endlich da. Beim letzten Marktbesuch war die Auswahl an den Gemüseständen bereits entsprechend reichhaltig. Da hätte ich nach diesem extrem langen Winter am liebsten gleich noch viel mehr eingekauft, so lange war die Zeit der Entbehrung. Der aktuell erhältliche Bärlauch war beim Einkauf unvermeidlich. Normalerweise mache ich 1-2 Gerichte damit, und das war es dann in der Bärlauchsaison auch schon. Zu betont ist mir dieser eigenwillige Lauchgeschmack. Diesmal habe ich jedoch damit ein Öl angesetzt. Der Geschmack wird durch das Öl am besten konserviert und bleibt so über die übliche Saisonzeit länger erhalten. Und mittels Öl lässt sich das Bärlaucharoma bei Gerichten besser dosieren. Ein wenig Öl zu gegrilltem Fisch oder Gemüse vielleicht. Oder gestern gab es vom letzten Gericht übrig gebliebene Polenta, in der Pfanne gebraten, nur mit fein geriebenen Pecorino bestreut und mit etwas Bärlauchöl beträufelt. 
Für das Bärlauchöl wurde ein Bund Bärlauch  mit um die 200 ml Sonnenblumenöl püriert, für mindestens eine Stunde stehen gelassen, und anschließend 2x durch ein feines Sieb filtriert. Die Idee des Bärlauchöls bekam ich durch das Blättern im Aromabuch, mit dem ich mich in letzter Zeit häufiger beschäftige.

Börek



Mein erstes selbstgemachtes  Börek hätte durchaus noch eine extra Schicht Spinat vertragen. Frischer Spinat, junger Knoblauch und Zwiebeln vom letzten Marktbesuch, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Fetakäse. Yufkateig hatte ich nicht bekommen, ersatzweise geht auch Strudelteig, auch wenn der dünner ist. Eingepinselt mit einem Butter-Milchgemisch. Ich liebe diese einfachen, leckeren Gerichte. 

Sonntag, 7. April 2013

Kubebenpfeffer-Apfel-Blutwurst-Tarte






So auch der Titel des Rezepts, das ich endlich einmal aus dem "Aroma"-Buch nachgekocht habe. Den Kubebenpfeffer hatte ich schon vor einer Weile im Reformhaus bekommen, in der Metzgerei gab es frische, feine Blutwurst (ohne Grieben), so stand dieser Kochaktion nichts mehr im Weg. 
Die Blutwurst  lässt man zunächst im Ofen bei 100° für 20-30 Minuten stocken. Der Kubebenpfeffer wird in der Pfanne angeröstet, Blätterteig mit nicht wenig Butter bestrichen, gesalzen und mit sehr feingehacktem Ingwer bestreut, im Ofen bei 180° für ca. 8 Minuten vorgebacken. Säuerlicher Boskop in Scheiben geschnitten, mit Zitrone beträufelt, und mit der vorsichtig geschnittenen Blutwurst auf den Teig gelegt. On Top kommt der mit etwas Zucker gemischte und gemörserte Kubebenpfeffer drauf, zusätzlich ein paar Butterflocken, anschliessend wandert das nochmals für ca. 20 Minuten in den Ofen.Ich muss schon sagen: Wow! Abgefahren lecker, wie sich die Zutaten mit ihren Aromen zusammen wunderbar ergänzen. Zugegeben, auf dem Rezeptbild sah die Wurst nach dem Ofen deutlich besser aus, aber das wird sowieso definitiv nicht das einzige nachgekochte Gericht aus diesem tollen Buch bleiben.

Dienstag, 2. April 2013

Lammkarree mit Kräuterkruste


Zu Ostern gab es ein kleines Festessen. Ganz genaue Garzeiten hatte ich mir mal wieder nicht notiert: das schöne Karree zunächst kurz in der Pfanne angebraten, dann bei ca. 140° Umluft für ca. 15 Minuten in den Ofen. Die Kruste ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit bei Oberhitze und 200° dazugegeben, (die Knochen dabei mit Alufolie abgedeckt).
Kräuterkruste wurde hergestellt aus entrindetem Weißbrot, Butter, wenig Dijonsenf, Knoblauch, Rosmarin, Petersilie, Thymian, Lavendel, Salz und Pfeffer. Das Fleisch war zart und saftig, durch die Kräuterkruste sowieso gut aromatisiert, die Sauce hätte es dazu eigentlich nicht gebraucht. 
Als Beilage (vorgekochte) Frühkartoffeln gegrillt aus dem Ofen und Gemüse wie Zucchini, Aubergine und Karotten.



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