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Dienstag, 26. März 2013

Rotweinzwiebelexperimente


Seit Paris hatte ich mich mittlerweile mehrmals an Rotweinzwiebeln versucht. Klar, war abzusehen,dass ich das nicht so ohne Weiteres annähernd nachgekocht bekomme. Honig und Ingwer waren hier im Spiel, aber das entscheidende Aroma lieferte eine Mischung von ganz bestimmten Kräutern, die ich einfach nicht herausschmecken konnte. Dabei lag es mir ja wortwörtlich auf der Zunge. Estragon? Bohnenkraut?

Rotweinzwiebeln lassen sich natürlich auf unterschiedlichste Weise aromatisieren. Die Basis dieser leckeren Beilage ist im Prinzip dabei immer die gleiche Prozedur. Zucker wird karamellisiert, Schalotten oder auch Perlzwiebeln werden darin geschwenkt, bzw. leicht angeröstet, mit Flüssigkeit in Form von Wein und Essig abgelöscht,
eingeköchelt und durch die Verwendung von Gewürzen weiter aromatisiert.
Entrecôte mit Petersilienwurzelkartoffelpüree, frittierter Petersilienwurzel. Die Rotweinzwiebeln wurden hier u.a. eingeköchelt mit Thymian, Rosmarin und Knoblauch,Rotwein,Balsamico.




Rinderfilet mit Frühkartoffeln. Die Zwiebeln wurden hier mit Rotwein, Balsamico, Honig, Ingwer, Wacholder, Knoblauch, Lorbeer und etwas Chili eingeköchelt.

Mit Abstand am besten schmeckt mir aber dieses Rezept, welches ich als einer der ersten Postings ganz zu Beginn dieses Blogs im Dezember 2006 veröffentlicht hatte. Es sind hier eingelegte, leicht pikante Zwiebeln, die aufgrund ihrer längeren Lagerung am intensivsten, und somit am leckersten schmecken. Alle anderen Rezepte sind für mich eher geschmackliche "Schnellschüsse", denn wie können Zwiebeln innerhalb von so kurzer Kochzeit wirklich Aromen aufnehmen? Die Rotweinzwiebelexperimente werden jedenfalls weitergehen.






Kommentare:

  1. Oh, sehr schön. Die Zwiebelchen gefallen mir ausserordentlich gut. Merk ich mir vor, ich kriege im Herbst immer von einer Bauersfrau Mini-Zwiebelchen, die sie nicht verkaufen kann. Otto-Normalo will die offensichtlich nicht, zuviel Mühe beim Schälen. Gut für mich :-)

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  2. Prima, wenn du da eine direkte Quelle hast! Perlzwiebeln oder auch Cipolla sind nicht so einfach zu bekommen.Es eignen sich aber auch Schalotten. Das Schälen ist zwar aufwendig, aber vom Ergebnis natürlich die Mühe wert.Ich hatte es bisher noch nicht gemacht, aber die eingelegten Zwiebeln lassen sich natürlich auch konservieren.

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  3. Herzlichen Glückwunsch für das Lamm, sieht gut aus.

    http://valenciagastronomic.blogspot.com.es

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