Forelle mit Bohnencreme, Pilzen und Pinienkernschaum


Hier im Blog war es zwischen den Jahren ruhig. Kein Wunder. Ich hatte kurzzeitig den Stecker gezogen. Abschalten vom Netz, vom Alltag, vom Stress zu Feiertagen am Jahresende. Entschleunigen, wie es so schön heisst. Und das kann ich dann ganz gut, wie sollte es auch anders sein, vor allem beim Kochen. Nach etlichen Portionen Rotkraut, Knödel, Spätzle, Hirsch, Reh und Gans der letzten Tage geht es im Neuen Jahr hier zunächst etwas anders weiter. Inspiriert von einem Rezept von Norbert Niederkofler: Forelle mit Bohnencreme, Pilzen und Pinienkernschaum.






Forelle filetiert, nur leicht gesalzen, im Ofen bei ca. 80° Grad für eine Viertelstunde gegart. Kräutersaitlinge vorsichtig in Olivenöl angebraten, Wacholder und Lorbeer dazu, mit wenig Gemüsebrühe abgelöscht. Für den Schaum  die Pinienkerne angeröstet, mit etwas Gemüsebühe und Milch abgelöscht, einreduziert, Salz, Pfeffer, passiert, aufgeschäumt. Bohnencreme aus  weissen Bohnen,eingekocht mit Zwiebeln und Knoblauch, gewürzt nur  mit Salz,Pfeffer, püriert mit feinem Olivenöl. Wegen Anrichten und Bildermachen ist das Essen (mal wieder) fast kalt geworden, aber zum Glück gab es davon noch einen zweiten Teller. 

Kommentare

  1. Seit ich jetzt im Keller ein Mini-Fotostudio eingerichtet habe, kann ich wieder warm essen. Mittels eines Dummie-Tellers richte ich vorgängig bereits die Kamera ein. Nach dem Anrichten wetze ich dann mit dem heissen Teller in den Keller, tausche den Dummie-Teller gegen den angerichteten aus, Foto knipsen und fertig lustig. Funzt einwandfrei :-)
    Achja, Dein Teller sieht sehr fein aus - den hätte ich auch kalt gegessen.

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  2. Der Pignolischaum lacht mich sehr an, den leih ich mir mal aus. Schöne Kombi mit Fisch, Pilzen und Bohnen.

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  3. Wilde Henne, das Thema Fotografieren in der dunklen Jahreszeit macht ja alljährlich die Runde in den Foodblogs! Schön, dass du für dich eine Lösung gefunden hast, ich bin auch bereits am Planen. Bei der Forelle war es beim lichtstarken Objektiv gar nicht mal die Tageslichtsituation, sondern eher das Anrichten selbst.

    Freut mich, Eline! Den Schaum leih ich dir gern aus ;)
    Übrigens mit fettarmer H-Milch hergestellt, Lecithin habe ich bei meinen Schaumexperimenten noch immer nicht verwendet. Kommt aber irgendwann noch.

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  4. Lecithin schmeckt man heraus, ich habe das schnell wieder aufgegeben.
    Da ich nie Milch zuhause habe, verwende ich gerne Obers und Wasser oder Fond. Und wenn der Schaum üppiger sein soll, das gut schmeckende Lezithin: ein Eigelb.

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  5. Eigelb? Zuletzt hatte ich gehört, das nicht der Fettanteil, sondern der Eiweissgehalt der Milch dafür entscheidend wäre. Es wird bei mir wohl noch einige Versuche geben, bis ich mit dem Schaum zufrieden sein werde.

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