Dienstag, 31. Juli 2012

Kartoffelnocken, gebratenes Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei


Gnocchi & Saltimbocca, keine Frage, das  klingt natürlich gleich ganz anders und auch wesentlich besser, oder?
Allerdings möchte ich mit diesem Posting nicht das zigthundertste Gnocchirezept  im Netz posten, warum auch? Ein Gnocchi-Grundrezept findet sich in den Weiten des Internets leicht. Da, wo ich letztendlich auch dieses bei E&T gefunden und leicht abgewandelt hatte.




Aber eben da, wo die meisten Rezepte aufhören, nämlich nach dem Garen im Wasserbad, fängt für meinen Geschmack die Zubereitung wirklich leckerer Gnocchi erst an. Denn nach dem Wasserbad und dem sorgfältigen Abtropfen werden die Nocken ín einer Mischung aus Butter und Olivenöl langsam golden angeröstet. Das bringt nochmals ein wenig Geduld mit sich, aber so werden sie alles andere als lätschig: aussen leicht knusprig und innen noch weich. Kurz vor dem Servieren werden sie nochmals in heisser Butter geschwenkt, grob gehackter, frischer Salbei dazugegeben, gewürzt nur mit grob gemahlenem Meersalz und schwarzer Pfeffer. 


Zusätzlich mit etwas frisch geriebenen, würzigen Parmigiano und Zitronenabrieb… für mich ein kleines, aber wunderbar leckeres, vegetarisches Gericht, dazu braucht es dann am nächsten Tag auch wirklich keine Saltimbocca mehr. 

Samstag, 21. Juli 2012

Margherita



Eine Lieblingspizza gibt es für mich nicht. Das Schöne ist ja bei Pizza, dass sie sich mit den unterschiedlichsten, leckersten Dingen belegen lässt. Zur Zeit mache ich gern eine "Margherita," die nach nur wenigen Minuten im Ofen mit Rauke und Parmaschinken belegt und mit frisch gemahlenen schwarzem Pfeffer und (selbstgemachtem) Chiliöl gewürzt wird, that´s it!

 Für mich immer wieder wunderbar aufs Neue zu entdecken, wie nur aus etwas Hefe,Wasser und Mehl, gewürzt mit einer Prise Salz und einem Schuss Olivenöl, ein knuspriger Teig entstehen kann. Und dünn muss dieser sein. Sicherlich ist neben der Verwendung bester Zutaten auch die Tomatensauce für den Geschmack entscheidend. Meine Sauce variiert dabei, auch je nach Verfügbarkeit an frischen Kräutern.Eine Tomatensauce kann eher neutral, abhängig vom Belag, mit wenig Zutaten zubereitet werden, aber hier habe ich einmal  "aus den Vollen" geschöpft: zunächst eine Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig gedünstet, Tomatenmark hinzugegeben, kurz angeröstet, anschliessend abgelöscht mit Dosentomaten. Gewürzt mit Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Zucker, Salz, Pfeffer und Paprika. Noch kleingeschnittene Anchovis und einen kräftigen Schuss Balsamico dazugegeben. Die Sauce sehr lang einreduziert, abgeschmeckt und passiert. Selbstverständlich kann die Sauce auch zu Pastagerichten verwendet werden. 

Zusätzlich entscheidend für die Pizzaqualität ist natürlich auch die Hitze. Nur eine hoheTemperatur kann einen knusprigen Pizzateig garantieren. Einen Backsteinofen habe ich nicht in der Küche stehen, auch keinen Schamottstein im Ofen. Aber mein Herd schafft immerhin 275 Grad, und mit Umluft und einem perforierten Backblech kann sich das Ergebnis meiner Pizza durchaus sehen, schmecken und  geniessen lassen.

Dienstag, 10. Juli 2012

Viel Schmankerl und eine neue Kamera


Mit der neuen Nikon halte ich zur Zeit eher den Auslöser als wie gewohnt, den Kochlöffel zwischen den Fingern! 
Trotz grosser Begeisterung für meine kameratechnische Neuerwerbung gab es in letzter Zeit in der Küche auch das ein und andere leckere Schmankerl, welche in eher wahlloser Reihenfolge zu einem einzigen Posting zusammengefasst worden sind. Wie immer heisst es, so auch hier: Wer nähere Infos zu den einzelnen Gerichten möchte - einfach nachfragen. 




Gruß aus der Küche, oder besser eine kleine Vorspeise: Überbackener, ummantelter Ziegenkäse mit gegrillter Zucchini, Kruste aus getrockneten Tomaten, Semmelbrösel, Knoblauch Rosmarin und ich weiss leider nicht mehr.



Rinderfilet mit Spitzkraut, Majoranködeln und Morchelrahmsauce



Kleine Fischbulette mit Estragonmayonnaise



Pfifferlinge im Strudelteig mit Schnittlauchsauce
Hier gab es mehrere Varianten, mit Sahne und ohne Sahne. Diese Variante, nur mit Reduktion von Weisswein und Gemüsebrühe war am besten, auch wenn es hier mit der Menge an Schnittlauch sehr gut gemeint war!



Dreierlei Appetizer:
Die Filotorteletts hatte ich bisher immer mit Yufkateig gemacht. Mit dem hier in Bayern erhältliche Strudelteig funktioniert das ebenso, wenn nicht sogar noch besser.

Bayrischer Rettichsalat: Rettich, Apfel und Gurke. War leider von der Konsistenz noch etwas zu flüssig. Etwas Sushi vom Saibling hätte sich dazu sicherlich gut gemacht.
Räucherlachsmousse mit Sauerampferpesto. Eigentlich war dafür eine Räucherforelle geplant gewesen..
Pfifferlingscreme mit Schnittlauch. Lecker! Auch eine ideale Möglichkeit, die weniger schönen Schwammerl küchentechnisch zu verarbeiten.