Donnerstag, 28. Juni 2012

Forelle mit Kräuterpüree und Weißbiersoße





Und wieder einmal eine Inspiration einer ursprünglichen Rezeptidee von Andreas Geitl. Das gleiche Mengenverhältnis von Weißbier und Weisswein für die Soße hatte mich anfangs etwas stutzig gemacht, aber das Ergebnis ist wirklich überraschend. Leichte, charakteristische Bitteraromen des Weißbiers mit dem Zitronenabrieb und den frischen Kräutern: das passte sehr gut zur Forelle. Dazu gab es noch ein lockeres Kräuterpüree, welches bereits schon einmal hier zubereitet wurde.

Für die Soße:
Fein gewürfelte Schalotten werden zunächst in Butter glasig gedünstet, abgelöscht mit Weisswein und Bier. Praktischerweise wird das Filet nun in dieser Mischung am Siedepunkt für ca. 3-4 Min. gegart. Anschliessend warmgestellt. Die Flüssigkeit zur Hälfte einreduziert, passiert, Sahne hinzugefügt, nochmals eingeköchelt. Kurz vorm Servieren kalte Butter dazu geben und kräftig aufschäumen. Mit etwas Zitronenabrieb und evtl. etwas Salz abschmecken.

60 gr Butter
1 Schalotte
100 ml Weißbier (hier: Kloster Andechs)
100 ml Weisswein (Chardonnay)
100 ml Sahne
Zitronenabrieb
Salz

Mittwoch, 27. Juni 2012

Erdbeerstrudel mit Vanillesauce




Desserts sind in diesem Blog eher rar, insofern sind sie hier für mich immer eine Besonderheit, auch wenn sie in meinem Fall völlig schlicht und einfach in der Zubereitung sind. Um es gleich vorwegzunehmen: den Strudelteig hatte ich nicht selbst hergestellt. Für die Füllung wurden die kleingeschnittenen Erdbeeren nur mit etwas Honig vermengt. Der Teig wurde mit zerlassener Butter eingepinselt, mit der Füllung zu einer Rolle geformt, für ca. 25 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Ofen mit Umluft gegeben.
Vanillesauce: Milch und Sahne zu gleichen Teilen erhitzt, Vanillemark dazugegeben, einreduziert, dann Eigelb und Puderzucker eingerührt, und plötzlich wusste ich, wie ich wohl am besten die im letzten Jahr erstandenen, getrockneten Kornblumen  verwenden kann. 


Montag, 25. Juni 2012

Nur noch einmal spiessig





























Im Blog war längere Zeit Pause. Höchste Zeit für ein Update. Hier erstmal nachträglich noch ein paar weitere 
"spiessige Angelegenheiten". Leider hatte ich mir da (mal wieder) keine genauen Notizen gemacht..ich versuche es also aus der Erinnerung. Nach Fisch und Meeresfrüchte gab es natürlich auch Spiessiges vom Rind, Lamm und Gemüse. 






Zucchini, u.a. gewürzt mit bestem Olivenöl und gerösteter Fenchelsaat. Lamm mit getrocknetern Pflaumen, Tomaten. Auch Pfefferkraut und Zitronen-Bohnenkraut kamen gerne wieder zum Einsatz.



Zartes Rind gewürzt mit einer  Senf-Knoblauch-Oregano-Mischung. Lammspiess mit Paprika und Kräuterseitling.

Sonntag, 3. Juni 2012

Spiessige Angelegenheit



Lieber Besuch hatte mir neulich ein schönes Buch mitgebracht: "BBQ & Grill" von Stéphane Reynaud.
Rezeptideen und gestalterische Aufmachung des Buches fand ich äußerst inspirierend.Und von meinem samstäglichen Einkauf brachte ich noch für mich unbekannte,neue Gewürze, u.a. Kubebenpfeffer, Pfefferkraut und Zitronen-Bohnenkraut mit. Es konnte also losgehen, ich hatte richtig Lust auf Spiesse bekommen. Sind Spiesse in der aktuellen Küche überhaupt noch angesagt? Ist mir doch letztendlich egal.
Den Kugelgrill habe ich leider noch immer nicht auf der Terrasse stehen, dafür kam meine Grillpfanne endlich mal wieder zum Einsatz. Lecker war es auch so: 



Seeteufelbäckchen mit Chrorizo
Die Bäckchen wurden vorab ein paar Stunden in Kokosmilch eingelegt. Der Milch wurde zusätzlich noch etwas Mark einer Vanilleschote beigefügt. Aufgespiesst wurden die Bäckchen noch mit pikanter, dünn geschnittener Chorizo. Vor dem Servieren wurde der Spiess noch mit Zitronenöl, (eine Mischung aus Zitronensaft und bestem Olivenöl) beträufelt.




Die Garnelen wurden kurz vorm Garen eingelegt in einer Mischung aus geröstetem und gemörsertem Fenchelsamen, Rohrzucker, Shoyu und Olivenöl.



Mein Favorit: Seeteufelbäcken mit Salbei im  Pancettamantel. Also von der Idee eine Art Saltimbocca. Nur mit etwas Zitronenabrieb und Pfeffer gewürzt. 



Wegen der Ummantelung sind die Bäckchen schön saftig geblieben.



Etwas zu sehr ambitioniert gewürzt: Jakobsmuscheln, einmal mit bereits erwähntem Pfeffer- und Zitronenbohnenkraut, einmal mit zerstossenem Himalayasalz und Kubebenpfeffer gewürzt. Die Muscheln wurden zusätzlich mit etwas Zitronenöl beträufelt.




































Lecker war´s! Und ich sollte mir endlich mal den Kugelgrill besorgen...