Freitag, 24. Februar 2012

Gefülltes Schweinefilet mit gebratenem Fenchel und Beerensauce



Gefülltes Schweinefilet  mit gebratenem Fenchel und Beerensauce


Wieder eines der Gerichte der vergangenen Wochen, leider ohne das ich mir dazu Notizen gemacht hatte. Die farbliche Kombination grün und rot ist  ganz schön krass, aber wenn geschmacklich Orange gut mit Fenchel geht, warum es dann nicht einmal auch mit einer fruchtigen Beerensauce versuchen? Inspiriert wurde ich dabei von einem Beerensaucenrezept aus einer der letzten "Lust auf Genuss"-Ausgaben. Die TK-Beerenmischung wurde u.a. mit Gemüsebrühe und etwas Weissweinessig eingeköchelt. Das Schweinefilet wurde gefüllt mit einer Mischung aus zerstossenen Walnüssen, getrockneten Pflaumen und frischem Thymian.Der Fenchel wurde vom Strunk befreit, in hauchdünne Scheiben geschnitten und in einer Oliven-, Walnussölmischung gebraten. Insgesamt sehr walnusslastig, daher wäre hier eine Füllung z.B. mit Cashewkernen sicherlich besser gewesen.


Montag, 6. Februar 2012

Kabeljau mit Kräuterpüree und geräucherter Milch






Nach einem Rezept von Andreas Geitl. Ich habe den Rezeptitel so übernommen, auch wenn die Milch hier nicht wirklich geräuchert wird. Die Milch funktioniert jedenfalls so: Vollmilch (3,5%) auf ca. 60 Grad erhitzen, Speckschwarte oder angebratene Speckscheiben, Rosmarin und Lorbeer darin ca. 30 Minuten ausziehen lassen.
Schmeckt klasse, nur habe ich den Schaum zum Schluss nicht wirklich hinbekommen. Als Speck habe ich Südtiroler Speck verwendet, für das Kräuterpüree eine Mischung aus Wildkräutern und Rauke.Den Kabeljau in Mehl gewendet, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt, in Butterschmalz bei mittlerer Hitze angebraten und im vorgeheizten Ofen ausgegart. Kurz vor dem Servieren noch Speckstreifen ohne Öl in der Pfanne angeröstet, zusätzlich süssliche, kleine Apfelstücke kurz mit erhitzt und über den angerichteten Teller gegeben. Auf jeden Fall wiederholenswert.

"Cooper"


Das sibirische Hoch "Cooper" hat zur Zeit ganz Europa, und somit auch Deutschland fest im Griff, die Temperaturen erreichen zweistellige Minusgrade.Ehrlich gesagt, ich liebe diese klirrende,trockene Kälte. (Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass es auch irgendwann wieder wärmer wird.) Eigentlich denkt man bei dieser Kälte natürlich zuerst an Wärmendes, aber zu Uwes Blogevent "Cookbook of Colors" in dem die Farbe "hellblau " für den Monat Februar vorgesehen ist, gefiel mir die Idee, blaue Blüten in Eiswürfel zu fassen. Auf Lebensmittelfarbe und Chemie verzichte ich dabei selbstverständlich, das wäre auch für die Eventanforderung viel zu einfach. Ich möchte daher lieber bei den Farben von Mutter Natur bleiben, so wie sie unter anderem prächtig blaue Blüten hervorbringt, und wenn Uwe die Anforderungen zum Event schmälert, in dem auch hellblaue Deko zugelassen wird, dann kommt mir "Cooper" mit dem aktuell blauen Himmel über mir natürlich mehr als recht!


Zutaten für diesen Aperitif:

mehrere Eiswürfel mit handverlesenen, getrockneten, blauen Malven- und Kornblumenblüten
ein Schuss Holunderblütensirup
supertrockener Vino Frizzante
ein strahlend blauer Himmel als "Deko"





































Die Aktion hat viel Spass gebracht. Leider sind die Eiswürfel während dem Bildermachen sehr schnell geschmolzen, und wegen der Menge an Blüten: weniger wäre hier optisch sicherlich mehr gewesen.Bevor ich es vergesse zu erwähnen: Der Aperitif als solcher ist wirklich lecker, auch wenn ich nicht so der Proseccotrinker bin. Wodka alternativ zum Thema: "sibirisches Hoch", das wäre natürlich auch passend gewesen.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors