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Montag, 24. September 2012

Spanferkelbäckchengeschmurgel


Neulich beim Einkauf konnte ich dem doch eher seltenen Angebot an Spanferkelbäckchen einfach nicht widerstehen. Die hatte ich schon lange nicht mehr auf dem Teller. Für die Spanferkelbäckchen hat mir hier eine Schmurgelzeit von ca. 50 Minuten gereicht, so genau weiss ich das allerdings nicht mehr. Dazu gab es die geliebten Semmelknödel mit Majoran, und, zum ultimativen Herbst, das erste unvermeidliche Gericht mit Kürbis.




Spanferkelbäckchen mit Semmelknödel und gebackenen Kürbisspalten


Zutaten (2 Personen)


500 Gramm Spanferkelbäckchen
1 Bund Suppengrün
einige Zweiglein Majoran
1/2 Limette
1/2 kleiner Kürbis (Hokkaido)
2-3 Semmeln vom Vortag
ein Schuss Milch
1 Schalotte
1 Eigelb
reichlich Semmelbösel
reichlich Butter
Salz
Zucker
Pfeffer
Honig
Ahornsirup
Muskat, frisch gerieben
Paprikapulver, süss
2 Lorbeerblätter
3-4 Nelken
6-8 Wacholderbeeren 
3-4 EL Tomatenmark
500 ml  Rotwein, trocken, (hier: Merlot)
500 ml Gemüsebrühe
Öl (hier: Rapsöl)


Zubereitung


Das Suppengrün verarbeiten, mit Salz und der gleichen Menge Zucker würzen, mischen, beiseite stellen.
Die Semmeln vom Vortag kleinschneiden, in eine Schüssel geben. In einem kleinen Topf etwas Butter erhitzen, eine kleingeschnittene Schalotte darin glasig andünsten, den feingehackten, frischen Majoran dazugeben, kurz danach mit einem Schuss Milch ablöschen, aufkochen, über die Semmeln geben. Mit Salz, Pfeffer und frischem Muskat würzen, mischen, beiseite stellen und erkalten lassen. Ein Eigelb dazugeben, mischen, und soviel Semmelbrösel dazugeben, bis die Teigmasse nicht mehr an den Händen klebt. Aus dem Teig Knödel formen, und in den Kühlschrank beiseite stellen.Die Knödel werden später mittels Einsatz in einem Topf für ca. 8 Minuten dampfgegart.

Die parierten Bäckchen in einem grossen Topf in einem Butter/Öl Gemisch scharf anbraten, salzen und pfeffern, herausnehmen, beiseite stellen. Anschliessend das Gemüse in den Topf geben, leicht anrösten, Bäckchen wieder dazugeben. Tomatenmark dazugeben, alles, bei nach wie vor hoher Hitze, kurz anrösten.
Ablöschen mit reichlich trockenem Rotwein. Wacholder, Nelken und Lorbeer dazugeben. Komplett einreduzieren, dann ablöschen mit der gleichen Menge Gemüsebrühe. Wieder einreduzieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die feinen Kürbisspalten auf einem Backpapier auslegen. Ahornsirup, Olivenöl, Limettensaft miteinander mischen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und wirklich nur einer Spur Zimt würzen, die Kürbisspalten damit bestreichen, in den vorgeheizten Ofen bei 150 Grad für ca. 20 Minuten geben.

Das war´s dann auch schon. Noch besser werden die Bäckchen dann garantiert am nächsten Tag schmecken, dazu die übrig gebliebenen Knödel, die dann, in Scheiben geschnitten, in einer Pfanne mit Butter angebraten werden.

Kommentare:

  1. Ich bin mal wieder beeindruckt. Ich muss zugeben, dass ich noch nie Spanferkelbäckchen gekocht, geschweige denn gegessen habe, aber es sieht köstlich aus! Auch den Kürbis kann ich mir dazu sehr gut vorstellen.
    Liebe Grüße!

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  2. Christina, ich kann dir die wunderbaren Bäckchen einfach nur weiterempfehlen. Mittlerweile gehören sie zu meinen Lieblingsgerichten. Hier im Blog findest du übrigens noch weitere Rezepte dazu!

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