Zwiebelflammkuchen



Ok, noch ist es nicht wirklich Herbst, die Zeit jungen Weins, zu dem gern auch ein Stück Zwiebel- oder Flammkuchen gereicht wird. Noch haben wir definitiv Sommer, ich hatte einfach spontan Lust auf den Geschmack gerösteter Zwiebeln bekommen. Oder vielleicht waren es auch die tomatenlastigen Pizzavarianten der vergangenen Zeit, die mich dann irgendwann auf Zwiebel- bzw. Flammkuchen brachten.
Bei Zwiebelkuchen fühle ich mich ein wenig an meine Kindheit im Schwoabeländle erinnert, an die Schwarzwald-hochstrasse, die hinunter ins Badische, ins Rheintal führt, und weiter ins Elsass, wo sie den Zwiebelkuchen Flammkuchen nennen, aber womit doch eigentlich im Grunde genommen (fast) das Gleiche gemeint ist. Nenne ich also meine klassische Kuchenvariante mit Zwiebeln und Speck einfach Zwiebelflammkuchen. 
Dafür  wurde der Teig sehr, sehr dünn ausgerollt.  Hier habe ich für den Belag Sauerrahm mit einem zusätzlichen, verquirlten Ei ausprobiert, aber ich bevorzuge doch lieber die pure Version. Die sehr dünn geschnittenen Zwiebelringe wurden bereits vorher glasig angedünstet, der Speck leicht angeröstet, der Kuchen nach dem Ofen noch mit reichlich Schnittlauch bestreut. Einfach und rustikal, so wie ich es gerne mag.

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