Grüne Sauce



Salza verde, Sauce verte, Mojo verde, überall heisst sie gleich, eben Grüne Sauce. Und dennoch unterscheiden sich die jeweils dafür verwendeten Kräuter und deren Zutaten erheblich voneinander. Ich habe mir letzten Samstag auf dem Markt eine Kräutermischung für die klassische Frankfurter Sauce besorgt: Enthalten sind hier Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Estragon, Dill und Schnittlauch.Die Originalkräutermischung ist mir eigentlich egal, denn es geht mir hier vorrangig um das rein optische Grün. Nach den kargen Wintermonaten ist es geradezu ein wahres Vergnügen, die Kräuter mit bedachter Sorgfalt für die Sauce zu verarbeiten.Die Kräuter habe ich zunächst mit saurer Sahne und etwas Joghurt gemixt. Hinzu kommt Zitronenabrieb, etwas Weissweinessig und Rapsöl, etwas Dijonsenf, abgeschmeckt nur mit Salz und weissem Pfeffer, das Ganze für ein paar Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank gestellt. Klassischerweise habe ich dazu schlichte Salzkartoffeln gemacht. 
Und als Fleischesser habe ich mir dazu ein kleines, schönes Stück Kalbslende gegönnt, welches zunächst in Rapsöl eingerieben, dann in einem, eben aus neun Kräutern bestehenden Mantel gepackt und anschliessend für 20 Minuten in etwa 80 Grad heißem Wasser pochiert wurde. Leider habe ich das Fleisch falsch aufgeschnitten, doch dem wunderbaren Geschmack hat es zum Glück überhaupt nicht geschadet.

Kommentare

  1. Das sieht sehr gut!! Ich nehme zur Kenntnis!

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  2. Vor einem Jahr war mein Grünwahl ebenfalls so geil grün wie bei dir und kombiniert mit Kalb.
    Hach was freu ich mich auf die kommenden Monate!
    Und im Herbst, da freu ich mich auch wieder auf die kommenden Monate :)

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  3. Heike,
    der Monat März ist eindeutig "Grün", jedenfalls nicht "Blau"! ;)

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