Die Sache mit den Hippen



Leckeres Fingerfood wollte ich neulich wieder einmal als kleinen Appetizer machen, und dabei ein Hippenrezept ausprobieren, bei dem komplett auf die Zugabe von Zucker verzichtet wird. Also ideal für die Befüllung mit eher salzigen Mitteln und Aromen. Auch wenn ich mich strikt an das Rezept gehalten habe, es wollte mir auch beim zweiten Anlauf partout nicht gelingen. Ärgerlich, dass ich meine Notizen darüber nicht aufgehoben habe. Hätte mir jemand an dieser Stelle vielleicht ein gelingsicheres Hippen-Teigrezept (ohne Zucker)?

Die eingekauften Lebensmittel wollten letztendlich verarbeitet werden, so griff ich auf ein schlichtes Teigrezept zurück, mit dem ich eigentlich Tortillas herstelle: (Maismehl),Weizenmehl, Wasser, etwas Salz und Öl.
Dann portioniert und zu kleinen MiniTortillas ausgerollt, und diese dann nicht in der Pfanne erhitzt, sondern in kleine Silikonförmchen ausgelegt, und diese wiederum zum Garen in den vorgeheizten Ofen gegeben.
























Das Resultat war wunderbar! Von der Konsistenz sehr stabil, viel stabiler als Filotteig, ausserdem ebenfalls lange haltbar. Vom Teig her noch etwas zu dick, und auch als Appetizer portionsmässig zu gross geraten, aber es gibt ja für alles immer ein erstes Mal.
























Verschiedene Tortelettes: hier im Vordergrund mit Ziegenfrischkäse, Raukepesto und gerösteten Pinienkernen

Kommentare

  1. Sälü Christian

    Ich denke, einen Hippenteig ohne Zucker gibt es nicht. Zucker ist ja der Hauptbestandteil des Hippenteigs und caramelisiert beim Backen, das macht die Hippen so lecker. Also ohne Zucker geht das nicht.
    Deine Variante ist doch schon mal gut gelungen. Mein Vorschlag wäre noch, das Weizenmehl durch Maismehl zu ersetzen.
    In der Schweiz gibt es Bretzeli, das ist eine süsse Spezialität. Dafür braucht es jedoch ein Bretzelieisen. Von den Bretzeli gibt es aber auch eine salzige Variante, die sich zum Befüllen eignen würde. Nur eben, wenn Dir das Eisen fehlt, wird das auch nix.

    Lieben Gruss von der Wilden Henne

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  2. Bretzelieisen, das klingt richtig schwiiezerdüütsch.
    Ehrlich gesagt, dein Kommentar hilft mir wenig.
    Ich hatte ein Teigrezept für Hippen ausprobiert, wobei zu gleichen Teilen Butter, Mehl und Eiweiss verwendet wurde. Dazu etwas Salz und nur EINE Prise Zucker. Ich vermute, dass ich einfach zuviel Butter verarbeitet hatte.

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