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Dienstag, 6. Dezember 2011

Tartufo bianco di Alba



Neulich bei meinem Restaurantbesuch hatte ich Ravioli mit weissem Trüffel auf dem Teller. (Heisst es eigentlich die oder der Trüffel?) Das war so gut und köstlich, dass ich dieses Gericht unbedingt einmal selbst ausprobieren wollte. Schwarze Trüffel hatte ich küchentechnisch bereits verarbeitet, nicht bisher jedoch die Königin unter den Trüffeln, weisse Trüffel. 

Gesagt, getan. Wohin zum Einkauf? Klar, auf den Viktualienmarkt. Da gab/gibt es diese Saison oder diese Woche Alba-Trüffel für 8 Euro das Gramm. Ein stolzer Preis. Trüffel sollte man möglichst schnell verarbeiten, er ist nicht lange haltbar. Nicht unnötig erhitzen, er verliert dabei Geschmack. All das hatte ich bereits leidlich erfahren müssen.

"Betrüffeln" kann man rezeptetechnisch vieles. Das hier gewählte Rezept ist denkbar einfach:  "Ravioli di Ricotta al Tartufo". Für die Füllung wird Ricotta mit feingeriebenen Hartkäse gemischt, dazu eine gute Portion feingehobelter,und feingeschnittener Trüffel vermengt, nur mit etwas Salz gewürzt. In der ersten Variante hatte ich dazu noch ein Eigelb gegeben. Vom Ergebnis her blieb so die Füllung überraschend flüssig. In der zweiten Variante habe ich dann allerdings auf das Ei verzichtet. Auch wenn Trüffel gut mit Ei geht, hat mir die "Variante ohne" einfach  besser gefallen. 
Zu der gefüllten Pasta hatte ich, so wie im Restaurant gegessen, noch eine Buttersauce gemacht: Butter mit zusätzlich etwas Olivenöl vermischt, vorsichtig erhitzt, wiederum feingehobelten und feingeschnittenen Trüffel dazugegeben, noch etwas Salz. Beim Anrichten noch etwas  feingehackte, glatte Petersilie  darüber gestreut, sowie den feingehobelten Trüffelrest. Also geschmacklich die volle Trüffel-Packung! 
Zwar sind nach aktuellen Viktualienmarktpreisen 8000 € für das Kilo zu entrichten, aber 4-6 gr pro Person sollten bereits für dieses leckere Rezept schon reichen. Und dieses einzigartige,geschmackliche Trüffelerlebnis sollte man sich schon mindestens einmal pro Jahr in der Trüffelsaison gönnen, auch wenn die folgenden Tage daraufhin nur Butterbrote gegessen werden müssen. 

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