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Dienstag, 8. November 2011

Ravioli mit Kaninchenleber und Maronensauce






























































Nachdem mein letzter Versuch in der Kombination Ravioli mit Kalbsbrät und Maronensauce nicht ganz so glückte, habe ich mich vergangenes Wochenende noch einmal an dieser Rezeptidee mit Kaninchenleber versucht. 

Die Sauce: das Ergebnis ist mir diesmal eindeutig besser geglückt. Die Schale der Maronen wurden diesmal vorsorglich eingeschnitten, und vorsichtig bei mittlerer Hitze in einer Pfanne gegart. Beim letzten Maronensaucenexperiment hatte ich diese bei voller Hitze in den Ofen gegeben. Man mag es nicht glauben, wie sich diese Teile dann zu extrem explosiven Körpern verändern. Gottseidank war der Ofen verschlossen, dennoch glich er anschließend einem wahren Schlachtfeld.
Für die Füllung habe ich zur Kaninchenleber noch etwas an kleingewürfelten, fruchtig süssen Apfelstücken beigefügt. Das geht wunderbar, weil die Maronensauce selbst nicht wirklich süss, sondern eben für sich ganz eigen schmeckt. Leider hatte ich keine Sahne mehr, wegen der Saucenkonsistenz  musste ich daher mit etwas Mehl arbeiten. Für die Sauce wurden die Maronen wie beschrieben gegart, dann grob gemörsert. Zuerst eine feingewürfelte Schalotte in Butter angedünstet, die Maroni dazugegeben, mit Weisswein und Gefügelbrühe abgelöscht, einreduziert. Durch ein Sieb passiert, nur noch mit leichter Hitze warmgehalten, abgeschmeckt. 

Aber eine zusätzliche Beilage in Form von hauchdünn geschnittenen Apfelscheiben, vielleicht in Majoranbutter gegart, das wäre vielleicht nicht verkehrt gewesen. Man experimentiert jedenfalls weiter.




Kommentare:

  1. Ich finde die Idee mit Apfel zur Leber und zu den Maroni gut. Könnte mir auch wenige Preiselbeeren in der Fülle gut vorstellen.
    Hast du beim ersten Mal die Maroni nicht eingeschnitten, wie du sie in das Backrohr gegeben hast? Dann sei froh, dass du das nicht in einer Pfanne gemacht hast, sonst hättest du die ganz eKüche renovieren müssen ;-)

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  2. Hattest du da etwa eigene Erfahrungen machen müssen? ;-)
    Preiselbeeren kommen sicherlich gut dazu!Vielleicht gar nicht in der Fülle, sondern einfach oben drauf.

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