Diese Kombination von Lachstatar und Roter Beete wurde unter anderem bei meinem letzten Besuch im Trific gereicht. Lecker! Der Lachs wirkte naturbelassen, die Beete nur gekocht. Harmonierte wunderbar zusammen mit dem leicht scharfem Meerrettich und dem süß-säuerlichen Balsamico. Das wollte ich unbedingt einmal selbst ausprobieren. Sollte doch angesichts der wenigen Zutaten eigentlich ganz einfach sein. Denkste. Das Ergebnis war zwar durchaus geschmackskompatibel, aber der einreduzierte Balsamico mit dem karamellisiertem Zucker war dann doch etwas zu süß geraten und auch portionsmäßig auf dem Teller etwas zu gut gemeint, und frischen Meerrettich gab es noch nicht auf dem Markt, da musste ich dann auf konservierte Ware aus dem Glas zurückgreifen.
Fazit also: für mich als Amateurkoch insgesamt zwar lecker, aber weiterhin ausbaufähig. Wird definitiv wiederholt.
Das hatte ich angerichtet:
Zutaten: (pro Person)
1 kleine Rote Beete
100-120 gr Lachsfilet in Sushiqualität
2-3 TL Meerrettich, mild
1 EL saure Sahne
etwas feingehackte Petersilie
etwas Zitronensaft
Pfeffer, weiss
1-2 EL (brauner) Zucker
ein großer Spritzer Balsamico
etwas Orangensaft, Schale
Zubereitung:
Die rote Beete ungefähr eine Stunde in Wasser kochen. Abkühlen lassen, anschliessend schälen und in feine Würfel schneiden. Zucker karamellisieren, ablöschen mit Balsamico, Orangensaft. Orangenschale hinzugeben, langsam einreduzieren. Lachs in gleich große Würfel wie die Beete schneiden, kühl stellen. Meerrettich mit saurer Sahne und Petersilie mischen, abschmecken mit etwas Pfeffer und wenig Zitronensaft.
Anmerkung: Wer das Trific in Hamburg noch nicht kennen sollte, dem sei ein Besuch in diesem kleinen, feinen Restaurant mit großer Küche wärmstens zu empfehlen. In der Vergangenheit wurde das Trific bei den Bloggern schon mehrmals ausführlich vorgestellt, unter anderem bei den Anonymen Köchen und bei NutriCulinary.

















