Donnerstag, 29. Juli 2010

Dienstag, 27. Juli 2010

Ich liebe es: Lammköfte

Sicherlich, der Claim ist teilweise entlehnt von einem großen, goldenen "M". Und mit Hackfleisch hat es definitv auch was zu tun. Aber das war es dann auch schon. Natürlich definitiv.
























Ich muss gestehen: dies ist ein eher unmotiviert angerichteter Teller. Aber der Heißhunger auf diese würzigen Hackfleischbällchen war einfach zu groß. Würzarten für Hackfleisch gibt es so unterschiedlich viele, jeder macht es halt nach seinem Gusto. Meine persönlichen, favorisierten Kräuter sind dabei Oregano und Thymian. Und mit Knoblauch spare ich dabei auch nicht. Als Beilage gab es Muhammarah und Mutabbal, ein leckeres Auberginenpüree mit Tahina. Das Rezept dazu lässt sich hier finden. Und es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass nicht zuletzt auch dieses Posting bei Chili&Ciabatta mir dazu eine Portion Inspiration gebracht hatte.

Zutaten


500 gr Lammhack (Bio-Qualität)
1 - 2 TL Baharat
2 - 3 EL getrockneter Oregano
2 - 3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer, schwarz
Paprikapulver, süss
1 TL Nana Minze 
5 - 6 Zweiglein Thymian




Montag, 26. Juli 2010

Zufälliges Muhammara











Gibt es eigentlich Zufälle? Eigentlich wollte ich gerade das leckere Rezept zu dieser pikanten Walnusspaste posten,als ich mitbekommen habe, das Blogkollegin Suse von 180° dieses Rezept just im selben Moment bereits veröffentlicht hatte. OK, Suse und ich wissen, das wir beide im Besitz des wunderschönen Kochbuchs "Mezze - ein Genuss" sind..aber kann die gleichzeitige Absicht zum Posten eines so, sagen wir mal, doch eher außergewöhnlichen Rezepts wirklich Zufall sein? Bevor nun Gefahr drohen sollte, in parapsychologische Gedanken-welten abzudriften, schließe ich dieses Posting lieber ab mit einem Zitat von Kurt Schwitters, der sagte einst: „Es gibt keine Zufälle. Eine Tür kann zufallen, aber das ist kein Zufall, sondern ein bewusstes Erlebnis der Tür, die Tür, die Tür, der Tür…“  
Muhammara: ( Meine Interpretation des Originalrezepts )
Zutaten:
3 rote Paprika
3 - 4 rote Chilis, getrocknet
2 Knoblauchzehen 
1 kleine Zwiebel
2 Scheiben Zwieback
ca. 60 gr Walnüsse
2 EL Pomme Granate
2 EL Zitronensaft
1 TL gemahlener Cumin
1 TL Paprikapulver,süß
Salz, Pfeffer schwarz, frisch gemahlen












Zubereitung:
Die Paprikahälften in den vorgeheizten Ofen geben, bis die Haut schwarz wird. Geduldig auskühlen lassen. Anschliessend häuten und die Kerne entfernen.Walnusskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Paprika mit Walnüssen und den anderen Zutaten zusammenmixen.Vor dem Servieren eine Weile kühl stellen.





Donnerstag, 22. Juli 2010

Wrap Deluxe

Kleines Cross Cooking am Mittag, irgendwo zwischen Syrien und Mexiko.
























Weizentortilla...
























 ..Tomatensauce mit Harissa..
























..kurzgebratene Rinderfiletstreifen..
























..Cheddar..
























..für ein paar Minuten in den vorgeheizten Ofen..
























..Lauchzwiebeln..
























..Mais und feingehackter Koriander..
























..hauchdünne Tomatenscheiben..
























..Blattsalate..
























..Joghurt-Dip mit Knoblauch, Zitrone und etwas frischer Minze..
























.."gewrapped"..
























Guten Appetit!

Dienstag, 13. Juli 2010

Tabouleh mit Gambas













































Zutaten (für 2 Personen) :

10 - 12 Gambas, (hier bereits vorgekocht)
1 Tasse Bulgur, grob
1 1/2 Tassen Wasser
1 Bund Petersilie, glatt
1 Handvoll Minze, frisch
Saft einer Zitrone
1 Schuss Olivenöl
1 Zwiebel
etwas Salatgurke
1 Tomate
Meersalz und Pfeffer, schwarz, aus der Mühle
1 Prise Kreuzkümmel
1 Spur Zimt

Zubereitung:

Bulgur ins Wasser geben und erhitzen, bei kleiner Flamme ca. 10 Minuten leicht köcheln, dann weitere 10 Minuten quellen lassen. Wenn anschliessend noch Wasser vorhanden ist, dieses gründlich abtropfen lassen, bzw. den Bulgur leicht durchkneten. Bulgur mit der feingehackten Zwiebel gut vermischen, die Gurke schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Tomate häuten, entkernen, und mit der Gurke zum Salat geben. Die gehackte Petersilie und Minze dazugeben, alles mit den Gewürzen mischen. Zum Schluss Zitronensaft und Öl untermischen, die bereits vorgekochten, geschälten Gambas dazugeben, und vor dem Servieren mindestens für eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. 

Sonntag, 11. Juli 2010

Nachgereicht: Eisgekühltes Bier, pikante Tomatensalsa und einfache Guacamole

Im letzten Posting ging es um die Quesadillas, der Vollständigkeit wegen hier noch nachgereicht: die begleitenden Komponenten, und dazu gehört natürlich auch ein eisgekühltes Bier: Nur wenn das Glas der Flasche beschlagen ist, garantiert das Bier idealen Trinkgenuß bei den derzeitigen Temperaturen ;)


















































Schleswigholstein`sche Tomatensalsa 

In der Tat, man kann sie zur Zeit wieder essen, die regionalen Tomaten. Bei der Zubereitung dieser einfachen Salsa werden nur Schalotten, Knoblauch und frischer Koriander verwendet.Fehlt noch Säure, dann noch einen Spritzer Limettensaft dazugeben, ansonsten wird nur mit frisch gemahlenem Salz, schwarzen Pfeffer und gemörsertem Chili gewürzt. Für mich gilt dabei momentan: Je heisser das Wetter, desto schärfer das Essen. Die Haut der Tomaten wird kreuzweise eingeritzt, die Tomaten für kurze Zeit in kochendes Wasser gegeben, geschält, und anschliessend von Kernen und "Glibber" befreit. Das Fruchtfleisch wird fein gewürfelt und mit den anderen Zutaten vermengt, anschliessend zum Durchziehen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gegeben.

Für 2 Personen:

6-8 Tomaten
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1/2 Bund Koriander
eventuell Limettensaft
Salz, weisser Pfeffer, aus der Mühle
4-6 kleine Chili, getrocknet, fein gemörsert
























Die Guacamole ist wie die Salsa in der Zubereitung einfach gehalten.Verwendet werden nur sehr feingehackter,frischer Knoblauch, Limettensaft, etwas Honig, Salz und Pfeffer. Und zum Thema hat mich das TV doch wieder einmal weitergebildet. Hatte ich doch vor kurzem zufällig einen Tipp von Christian Henze  mitbekommen. Und es funktioniert tatsächlich: Um das unschöne Verfärben der frischen Guacamole zu vermeiden, einfach den Avocadokern wieder in die Avocadomasse hineingeben! Die in der Kochsendung zubereitete Guacamole hatte mir allerdings überhaupt nicht gefallen, kam doch gnadenlos der Pürierstab zum Einsatz. Ich mag dagegen eine Guacamole dann doch eher lieber etwas stückig, und verwende für das Vermischen nur eine "gründliche" Gabel.



Freitag, 9. Juli 2010

Quesadillas mit Chorizo
























Eigentlich wären gestern die MIni-Calzone dran gewesen, die ich neulich bei Robert gesehen hatte. Wäre ich nicht noch auf diese Rezeptidee gestossen, wo der plötzliche Appetit auf Chorizo, Koriander und Guacamole eindeutig überlegen war. Quesadillas sind zwei Tortillas, in deren Mitte sich vor allem Käse und andere Zutaten wie Fleisch und Gemüse befinden. Die Quesadillas werden so im Ofen knusprig gebacken. Dazu passen sehr gut Guacomole und Tomatensalsa.
Mir ist unverständlich, wie die Lebensmittelindustrie für ihr Fertigprodukt  so viel teures Geld verlangen kann. Fast 3 Euro für ein wenig Mehl, Fett und Wasser, ganz abgesehen von eventuellen Geschmacksverstärkern, Säuerungsmittel und Emulgatoren. Das boykottiere ich herzlich gern. Selbermachen heißt die Devise.
























Für die Tortillas verwendete ich kein Mais- sondern Weizenmehl. Zur Portion Mehl werden unter ständigem Vermengen und Kneten langsam die notwendige Menge Wasser hinzugegeben, bis der Teig nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Dann hat er seine ideale Konsistenz erreicht. Hinzugefügt wurde zusätzlich nur eine Prise Salz. Normalerweise gebe ich noch etwas Pflanzenöl hinzu, habe aber diesmal darauf verzichtet.
Die Teigmasse wird in kleinere Portionen aufgeteilt, die anschliessend mit einem Nudelholz hauchdünn ausgerollt werden. In einer heissen Pfanne werden dann die Fladen ohne Öl für kurze Zeit gebacken. Sobald Luftblasen im Teig entstehen, bzw. er Farbe bekommt, den Fladen in der Pfanne wenden. Nun sind die Tortillas fertig für die weitere Verwendung. 
























Für die Füllung der Quesadillas verwendete ich hier:

einige Scheiben Chorizo
Frühlingszwiebeln, feingehackt
Tomaten, in hauchdünne Scheiben geschnitten
ordentlich viel Koriander, gehackt
einen würzigen, schmelzenden Käse wie irischen Cheddar
Salz, schwarzer Pfeffer
Chili, feingemörsert

Die Quesadillas anschliessend für ca. 10 Minuten bei 180°in den vorgeheizten Ofen geben, bei zu starker Hitze gegebenenfalls mit Alufolie abdecken. Die fertig gebackenen Quesadillas vierteln, und mit Tomatensalsa und / oder Guacamole servieren.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ribs, Coleslaw & Potatoe Wedges

Die Fussball-WM ist ja schon bald vorbei, und bevor u.a. die Begegnung USA - England und das aus diesem Anlass zubereitete Essen schnell wieder in die Rubrik "Vergessene Rezepte" gerät, poste ich hier doch schnell meine Notizen dazu. Wem an dieser Spielbegegnung meine Sympathien galten, dass lasse ich einmal im Raum stehen ; )
























Marinade:
Die Zutaten wie helle Sojasauce,Worcestersauce, Ketchup, Honig, Tomatenmark, Salz, Pfeffer schwarz, Paprika gut miteinander verrühren. Gemörserter Koriandersamen, Piment und Chili dazugeben. Das Fleisch darin am besten über Nacht marinieren. 

























Ribs: 
Normalerweise greife ich auf die kleineren Schälrippchen zurück, doch habe ich hier einmal die Dicke Rippe ausprobiert, die deutlich mehr Fleisch am Knochen hat. Das lässt doch Männerherzen deutlich höher schlagen! Grillen war mir vergönnt, aber warum nicht die Rippen  im Backofen zubereiten, das klappt ganz wunderbar!  Ob Grillen, Räuchern, Backofen, Zubereitungsarten gibt es viele. Ob vorgekocht oder nicht, ob, wie und wann Marinade, wie lange und auch welche, ob Rubs oder auch nicht, welche Temperatur auf welcher Stufe und wie lange: Die Variationsmöglichkeiten erscheinen unendlich. Dies hier ist keinesfalls ein Patentrezept, es macht Spaß, die Zubereitungsart jedes Mal aufs Neue zu variieren.Den Backofen auf 160° vorheizen, die Rippe in einem Bräter mit Folie abgedeckt hineingeben. (Die Garzeit weiss ich leider nicht mehr, ich verwende ein Bratenthermometer.) Ca. 15 Minuten vor Ende der Garzeit die Alufolie entfernen. 

























Coleslaw:

Zutaten:

1/2 eher kleiner Weisskohl
1 Staude Sellerie, im selben Mengenverhältnis wie die
1 Karotte
1 kleine Zwiebel
1 Spritzer milder Essig
ca. 2 EL Zucker
ca. 40 ml Sahne
ca. 100 ml Mayonnaie, selber gemacht
Salz und Pfeffer weiss
Zitronensaft

Eigentlich bin nicht wirklich so der Freund von Kraut, Kohl und Konsorten, aber dieser Coleslaw als Beilage schmeckt mir einfach hervorragend. Wichtig ist dabei natürlich die Verwendung von selbstgemachter Mayonnaise. Und mindestens 1 Stündchen sollte der Salat im Kühlschrank schon durchziehen. Den Kohl vom Strunk befreien, in sehr dünne Streifen schneiden. Staudensellerie und Karotte schälen und raspeln. Zwiebel sehr fein hacken. Alles mit den übrigen Zutaten in eine grosse Schüssel geben und gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
























Potatoe Wedges:
Nichts besonderes, aber ebenso eine durchaus leckere Beilage und easy zum Zubereiten: Die Kartoffeln schälen und in Viertel schneiden, in einen Bräter mit Olivenöl geben und vermengen. Zum Garen in den Backofen geben. Ab und zu durchmengen. Kurz vor Garzeitende mit grobem Salz, schwarzem Pfeffer und Paprika würzen und die Wedges noch einmal gut untereinander vermengen.