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Montag, 18. Oktober 2010

Hüftgold lässt grüssen!















































Gefülltes Schweinefilet in Blätterteig mit Pfifferlingen

Hüftgold lässt grüssen! Schon klar: Sahne, Butter, Blätterteig, Fleisch, Speck: also alles was geht! Hier ist alles bestens vereint in dem irgendwie oldschoolmässigen, nach 80er Küche klingendem Gericht. Ab und zu brauche ich diese Art von kalorienreicher Nahrung. Letztendlich ist es doch nur eine Frage der Balance. Dann sollte man auch ein wenig sündigen dürfen, wenn sich, meiner Blogstatistik sei Dank, für mich u.a. die Zahl vegetarischer Gerichte mit der Zeit erhöht, dagegen die Zahl an Fleischgerichten sich deutlich gesenkt hat. Und nach diesem Essen fahre ich auch wieder zig Kilometer Rad. Sowieso. 

Ähnliches hatte ich bereits schon vor einiger Zeit zubereitet. In dieser Variante mit Pfifferlingen wurde das Schweinefilet gefüllt mit einer Mischung aus: zerstossenen Walnüssen, feingehackten, getrockneten Pflaumen, frischem Thymian, einer angedünsteten Schalotte, Cognac, Salz, Pfeffer. Das gefüllte Filet kurz angebraten, anschliessend ummantelt mit Südtiroler Speck, wiederholt angebraten und dann in Blätterteig eingerollt, anschliessend bei ca. 180° für 20 Minuten in den Ofen. Das Fleisch war vom Ergebnis saftig, mit dem Thymian ganz wunderbar.. Die Pfifferlinge wurden leicht in Butter angebraten, nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. Für die Sauce eine feingehackte Schalotte mit einem Rest der Füllung angeschwitzt, erst mit Cognac abgelöscht, dann Gemüsefond dazugegeben, einreduziert, passiert, Sahne hinzugefügt und nochmals einreduziert. So und jetzt auf, aufs Rad!

Kommentare:

  1. ein Teller, der mir sehr entgegenkommt.

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  2. Ein toller Blog mit sehr appetitlichen Rezepten. Hunger!
    LG Tina

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  3. Boah!!! Kalorien? Was ist das? Gemein, wie gut das aussieht.

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  4. Fürs Gewissen hat man ja ein paar Pfifferlinge und könnte ggf, noch einen schönene Blattsalat dazu essen.

    Sieht sehr gelungen aus.

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  5. Cognacsauce mit Reherl. was will man/frau mehr?!

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  6. ach quatsch, Hüftgold!
    irgendwie hatten wir das Thema mal bei mir im Blog. Die Franzosen nennen das Liebesgürtel. Klingt viel schöner, gell?
    Die Bezeichnung, die Schnick Schnack Schnuck in diesem Zusammenhang dafür in den Ring warf, möchte ich hier nicht wiederholen.
    ;)

    Aber das Filet gefällt mir sehr, vor allem diesen Tiroler Speck mag ich. Ich gebe ihn ständig ans Perlhuh und mit wachsender Begeisterung auch sonntagsmorgens auf mein Baguette zum Frühstücksei. :)

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  7. Merci, chezuli !

    Und schön, Robert, das hier auch mal wieder ein Teller nach deinem Geschmack dabei ist.

    Willkommen hier im Blog, Tina!

    Sophie, das stimmt! Wenn das Essen vor einem steht, denkt man erst einmal an alles andere als an Kalorien. Aber danach!

    Richtig, Suse. Die Pfifferlinge haben gewisse Alibifunktion! Ein Blattsalat ist eine gute Idee, den würde ich aber lieber vorher essen.

    Da musste ich erst 2x überlegen: Reherl? (Reh??Nein, Schweinerl?) Klar, Pfifferlinge waren gemeint. Freut mich, wenn dir das Gericht gefällt, kitchen roach!

    AT, ich bezeichne mich ja u.a. auch als frankophil, aber der Begriff Liebesgürtel ist für mich wirklich neu. Schade, das du im Blog keine Suchfunktion hast!

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