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Dienstag, 13. April 2010

1x Bärlauch

Bärlauch! Einmal im Jahr, zur Saison im April, kaufe ich mir ein Bund von diesem Kraut. Das muss schon sein. Von der Menge reicht es für mich allemal. Dieses Jahr habe ich mich allerdings mit einem Rezept, bzw. der Verarbeitung  dieses Krauts sehr schwer getan, denn der gekaufte Bärlauch duftete nicht, nein er roch eher penetrant. War das letztes Jahr denn irgendwie anders? Sehr gesund soll er ja sein. Jedenfalls amüsant und interessant festzustellen, in wie vielen Varianten dieses mehr als aromatische Kraut in der Foodblogwelt zur Zeit Verwendung findet. Ich hatte mich jedenfalls dann für ein einfaches Pesto entschieden. 
























Um den doch sehr lauchlastigen Geschmack zu mildern, habe ich eine Portion gehobelte Mandeln dazugegeben, ferner ein mildes Traubenkernöl verwendet. Nur mit Salz und wenig Pfeffer abgeschmeckt. Mehr nicht. Ich war überrascht vom Ergebnis. Eigentlich hätte jetzt doch das Bärlauch durch das Pürieren bedeutend intensiver schmecken müssen, oder?






















Lachsravioli mit Bärlauchpesto

Das Pesto war jedenfalls ganz ausgezeichnet und geschmacklich dezent zu Lachsravioli. Für die Füllung habe ich etwas Lachsfilet  gecuttert, zur Masse Ricotta untergemischt, nur mit Salz, weissem Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft gewürzt. Ein Teller frische Pasta zum Glücklichsein und nicht zu vergessen, mit 1x Bärlauch, bitte!





























Kommentare:

  1. Wenn Bärlauch penetrant riecht, dann ist er zu alt und wird zu Bäh-Lauch. Nur die jungen, zarten Blättchen schmecken fein und leicht nach Knoblauch. Deine Pasta ist trotz Bärlauch ein Gedicht.

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  2. Bählauch ist gut ;-) Das mit dem Alter leuchtet mir ein. Junge, zarte Blätter waren es eher nicht. Erstaunlich, dass es ausgerechnet als Pesto nicht mehr so penetrant riecht.

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  3. Ich mag Bärlauch, aber ich mag diesen Hype nicht. Überall gibt es Bärlauchprodukte, weil es mal wieder so modern ist.
    Schade find ich allerdings, dass der Bärlauch dadurch in "Verruf" kommt, weil man dennoch ganz schöne Sachen damit machen kann.
    Das Pesto, wie eigentlich jedes Pesto, schmeckt mir am besten, wenn es ein paar Stunden/Tage durchgezogen ist.
    Die Pasta sieht sensationell aus.

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  4. Lecker. Mit Lachs gab's ihn gestern auch bei mir.
    Ich stimme Suse zu - mich stört das Riesenbrimmborium, aber in Leipzig komme ich einfach nicht drumrum - im April trägt es den Namen "Bärlauch-City".

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  5. Die Pasta ist der Knüller und ich kann nur sagen: 2 x Bärlauch, bitte!

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  6. Ich find diesen Hype um den Bärlauch auch schade. Trotzdem gibt's bei uns in der Saison immer mal was damit. Aber von der Vorratshaltung ich bin abgekommen. Das ist so wie bei Spargel, den gibt's auch nur wenn er Saison hat.

    Und Deine Pasta - a Traum!

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  7. @Suse:
    @Sophie:
    Den Bärlauch-Hype gibt es doch eigentlich jedes Jahr.Es ist ja richtig, sich kochmäßig saisonal zu orientieren, aber wie teilweise auf Biegen und Brechen dann Bärlauch kombiniert, bzw. verarbeitet wird, das läßt mich dann schon den Kopf schütteln. Ich sag` mal Bärlaucheis..

    @AT: Aber gern, es ist noch reichlich Pesto da.
    @Toni: Das sehe ich beim Spargel exakt genauso.

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  8. Das sieht sooo lecker aus. Ich mache Bärlauch auch immer frisch als Pesto.
    Dein rezept probiere ich gerne aus.

    GGLG Anne

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  9. deine küchengrüsse sind gottseidank heute auch bei uns angekommen, herrlich diese ravioli, dafür würd ich n meineid schwören!

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  10. Anne,
    dann viel Spass unfd Freude beim Ausprobieren!

    Kommando Mardermann,
    danke danke. Einen coolen Kochplattenteller habt ihr zwei beide da!

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