Zum Jahresende hin beruhigt sich für mich allmählich wieder die sonst eher hektisch und stressig gefühlte Zeit, und ich kann endlich auch wieder den Kopf für Küche und Blog freimachen. Ich freue mich also in den nächsten Tagen wieder auf eine entspannte Zeit, nicht nur am Herd. Als erstes wiederbelebe ich meinen Blog mit einem Rezept zu einem Wintergericht, in der ich Maronen und Rosenkohl als Beilage verwenden wollte. Der ursprüngliche Hintergrund war aber die Empfehlung einer selbstgemachten Steinpilzpasta, und die bekam ich dankenswerterweise von
Eline.
Als besonderer Freund von Steinpilzen habe ich allerdings für den Teig anstelle der empfohlenen Menge von ca. 1 gestrichenem TL Steinpilzpulver pro Portion Nudelteig gleich einen ganzen EL verwendet. Geschmacklich war das für mich völlig in Ordnung. Aus dem ausgerollten Teig hatte ich dann parpadellenmäßige Streifen geschnitten. So konnte an der Pasta auch schön viel Sauce daran haften bleiben.
Das Hirschragout habe ich mit dem klassischen Grundsaucenrezept zubereitet, der Sauce dabei noch ein paar zerdrückte Wacholderbeeren und getrocknete Steinpilze beigefügt.
Die bereits vorgegarten Maronen habe ich in einer Pfanne mit etwas Butter vorsichtig erhitzt. Die Rosenkohlblättchen wurden kurz blanchiert, dann in die Pfanne zu den Maronen gegeben, mit frischem Muskat, Salz und etwas Honig abgeschmeckt und in Butter geschwenkt. Lecker war´s.