Dienstag, 30. Dezember 2008

Dezembersalat




Dezembersalat
mit Jakobsmuschel und Kiwi


Pro Person: (als Menügang oder Vorspeise)

- eine Nuss einer Jakobsmuschel
- einige Blätter Endiviensalat
- etwas Feldsalat
- eine Drittel Kiwi
- etwas Schnittlauch
- etwas Kaviar


Für das Dressing:

- 1 guter Spritzer Zitronensaft
- 3 EL feines Olivenöl
- etwas Senf, scharf
- 1 Spur Zucker
- Salz und
- reichlich weißer Pfeffer aus der Mühle


Die Zutaten für das Dressing ergeben eine klassische Vinaigrette, so wie ich sie gerne zubereite, wobei ich hier diesmal auf Knoblauch verzichtet habe. Das Ganze zusammen gut vermengen und über dem angerichteten Salat verteilen.

Zweierlei Ziegenkäsetaler auf Walnuß-Apfelsalat




Zweierlei Ziegenkäsetaler auf Walnuß-Apfelsalat


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Zutaten:

2 Ziegenkäsetaler
1 Handvoll Mischsalat
1/2 Apfel, süß
1 Handvoll Walnüsse
reichlich Zweiglein frischen Thymian
1/2 Zitrone
1 Ei
3 EL Sesamkerne
6 EL Ahornsirup
6 EL Erdnußöl
etwas Butter
etwas Mehl
1 TL Senf,scharf
Salz und weißer Pfeffer


Die Walnüsse grob zerstoßen, ohne Öl in einer Pfanne vorsichtig anrösten,
währenddessen Thymian feinhacken, den Apfel in Würfel schneiden und das Panieren vorbereiten. Dazu werden mehrere, kleine Schalen benötigt.

Den Sesam-Ziegenkäse in Mehl wenden, dann in Ahornsirup, dann wieder in Mehl, dann in Eigelb und anschließend in Sesamkerne wälzen.

Den Thymian-Ziegenkäse erst in Mehl wenden, dann in Sirup, dann in frischem Thymian, dann in Eigelb und zum Schluß nochmal in Mehl. Durch das mehrmalige Panieren verbrennt der Thymian nicht gleich in der Pfanne.

In einer Pfanne die Butter mit etwas Erdnußöl erhitzen, und für einige Minuten zuerst
den Sesam- ,etwas später den Thymiantaler vorsichtig bei mittlerer Hitze in der Pfanne von beiden Seiten für einige Minuten "anbraten"...

Dazu passt hervorragend einer meiner Lieblings-Dressings:
2 Teile Erdnußöl, 1 Teil Ahornsirup mit einem Spritzer Zitronensaft, dem TL Senf, Salz und Pfeffer kräftig durchmixen.

Keine spiessige Angelegenheit




















Ein kleiner, bunter Appetizer.
Bewußt keine Oliven, keine Cherrytomaten, keine Weintrauben verwendet...wäre letztendlich irgendwie spiessig, oder ?

-Spiess mit Chili-Schwarzwurst, Erdbeere und Basilikum
-Spiess mit Melone, Büffelmozarella und Südtiroler Bauernspeck
-Spiess mit Birne und Thymian-Ziegenkäse

Bruschetta Dreierlei




Bruschetta Dreierlei

Bruscetta muß nicht unbedingt nur eine Vorspeise sein: Ein Teller mit diesen pikanten Variationen, dazu ein kühles Glas Wein: Als Abendessen ist das für mich völlig ausreichend. Ich habe ein wenig herum experimentiert, und das ist dabei heraus gekommen:

Basis aller Kombinationen sind bekannterweise Ciabattascheiben (Baguettescheiben tun es auch), die sehr dünn geschnitten, nur mit etwas hochwertigem Olivenöl beträufelt, in den Ofen wandern, und zwar so lange, bis sie leicht Farbe nehmen.

Bruschetta mit Sardellen
Aus entkernten und geschälten Tomaten, feingehackten Sardellen, gehackter, glatter Petersilie, einem Spritzer Zitronensaft, etwas Olivenöl, feingehackten Frühlingszwiebeln und Knoblauch, etwas Pfeffer und scharfem Paprikagewürz eine Paste zubereitet, und diese kalt auf die Brotscheiben gegeben, geriebenen Grana Padano darüber gestreut und fertig! Mein Favorit.

Bruschetta mit Basilikum Pesto
Auf die vorgerösteten Scheiben selbstgemachtes Pesto streichen, mit etwas Mozarella und schwarzen Oliven belegen, leicht salzen und pfeffern, solange zurück in den Ofen, bis der Käse geschmolzen ist.

Bruschetta mit Speck
Aus gewürfelten Tomaten, einigen Speckwürfeln,gehackten, schwarzen Oliven, Knoblauch, grob gemahlenen schwarzen Pfeffer, Petersilie und etwas Zitronensaft wieder eine Paste zubereitet, diese dann nach dem ersten Ofendurchgang auf die Brotscheiben verteilt, und ca. 10 Minuten nochmals in die Röhre geschoben. Gleich mit geriebenen Grana Padano bestreut, sodaß der Käse kurz vor dem Servieren noch leicht schmelzen kann.

Schweinefilet mit Pflaumencashewfüllung in Serrano und Blätterteig an Cognacsauce



Schweinefilet mit Pflaumencashewfüllung in Serrano und Blätterteig an Cognacsauce

Ich hatte einige Zeit lang unterschiedliche Füllungen für Schweinefilet ausprobiert.
Dieses Rezept mit Serrano,Pflaumen und Cashewnüssen hat mir dabei am besten geschmeckt.In ähnlichen Varianten hatte ich auch noch einige getrocknete Tomaten oder auch eingelegte Steinpilze für die Füllung dazugegeben.

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Zutaten:

1 Schweinefilet
TK Blätterteig
mehrere Scheiben Serranoschinken
getrocknete Pflaumen
eine Handvoll Cashewnüsse
etwas Cognac
Sahne
Butter
Wacholder
Pfeffer,schwarz
Salz


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Zubereitung:

Die Cashewnüsse in einer Pfanne anrösten, mit den sehr kleingeschnittenen Pflaumen und einem kleinenSchuß Cognac zu einer Paste mörsern. Das parierte,aufgeschnittene Schweinefilet damit bestreichen, dies auf die ausgelegten Serranoscheiben legen und aufrollen. In einer Pfanne mit etwas Butter von allen Seiten kurz anbraten, etwas abkühlen lassen und anschließend in den ausgelegten Blätterteig einrollen.
Bei 200 Grad für ca. 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. In der Zwischenzeit zu dem Sud in die Pfanne den Cognac geben, bei kleiner Hitze einköcheln lassen, die Sahne dazugeben, 3-4 zerdrückte Wacholderbeeren und Pfeffer hinein, nach weniger Zeit passieren und anschließend etwas Butter dazugeben, gut miteinander verrühren.
Braucht keine Beilagen. Ein kleiner,leckerer Zwischengang.

Dillravioli mit Flusskrebsfüllung an SafranCognacsauce








Dillravioli mit Flusskrebsfüllung an SafranCognacsauce

Selbstgemachte Pasta waren schon längst wieder einmal fällig.
Zum Grund-Pastateig habe ich noch sehr feingehackten Dill untergehoben.

Für die Füllung verwendete ich Flußkrebsschwänze, Dill, Frischkäse, frischen Knoblauch, 1 Anchovi, Salz und Pfeffer, sowie etwas Zitronensaft.

Während der Teig noch etwas ruhte und die Füllung im Kühlschrank etwas durchzog, habe ich eine Sauce aufgesetzt, bestehend aus Sahne und Fischfond. Dazu gesellte sich nur noch Safran, sowie ein guter Schuß Cognac. Keine Butter, nix anderes, nur abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer. Das wurde bei kleiner Hitze ein Weilchen eingeköchelt.

Gefüllte Kartoffeln




Gefüllte Kartoffeln
Die Idee einer gefüllten Kartoffel hat mich schon längere Zeit beschäftigt. Als ich nun bei meinen Einkäufen große Grillkartoffeln entdeckte, wurde die Idee kurzerhand in die Tat umgesetzt.
Das Ergebnis fand ich dann so gut, dass ich es an dieser Stelle weiterempfehle. Diese gefüllte Kartoffel ist ein leckeres, vegetarisches Gericht, passt sicherlich auch wunderbar als Beilage zu gebratenem Fisch oder Fleisch.

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Zutaten

1 Grillkartoffel, gross, eher länglich
ca. 100 gr. Blattspinat, ( in diesem Fall TK)
2-3 getrocknete Tomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Muskat, frisch gerieben
Salz und Pfeffer, weiss
einige Pinienkerne
etwas Emmentaler,gerieben
Pflanzenöl

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Zubereitung

Die Kartoffel schälen und längs halbieren. Auf der Unterseite flach etwas abschneiden, sodaß die Kartoffelhälfte Stand hat. Dann mittels Messer und Löffel die Kartoffel aushöhlen. Um sie anschließend gar zu bekommen, habe ich sie ca. 5 Minuten vorgekocht, anschließend in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten angeröstet, und daraufhin in den vorgeheizten Ofen bei 180° gegeben.
In der Zwischenzeit in derselben Pfanne die kleingeschnittene Schalotte und den Knoblauch andünsten, Pinienkerne und die vorher in Wasser eingeweichten, kleingeschnittenen Tomaten dazugeben, mit dem Spinat mischen und mit den Gewürzen abschmecken.
Unter die Spinatfüllung den geriebenen Käse mischen, die Kartoffelhälften damit füllen, und für weitere 10 Minuten zum Überbacken in den Ofen geben.

BoisBoudranSauce



BoisBoudranSauce
Dieses tolle Saucenrezept habe ich aus dem Saucenbuch von Herrn Roux. Da ich das Original leicht variiert habe, stelle ich es hier einmal ein.

Meine anfängliche Skepsis galt dabei den Zutaten wie Ketchup, Worcestershiresauce und Tabasco, die mich aber letztendlich dazu brachten, diese Sauce einmal auszuprobieren. Erstaunt war ich auch über die Beschreibung, dass die Sauce zu gebratenem Huhn oder Küken, als auch zu Lachs und Forelle blau passen würde.

Alle Zutaten waren eingekauft, aber was den Lachs anging, so hatte der Fischhändler m.V. schon geschlossen, und so habe ich ins TK-Regal gegriffen. (Herr Roux möge mir das an dieser Stelle bitte verzeihen..) Was soll ich sagen? Die Sauce hat klasse dazu geschmeckt. Obwohl der gebratene Lachs ja eher kräftige Aromen hat, kam die Sauce mit den verschiedenen Ingredenzien wie dem Kerbel immer noch geschmacklich wunderbar rüber. Und die Sauce selbst ist innerhalb weniger Minuten leicht hergestellt. Mein Fazit: Lecker, empfehlenswert. Das wird definitiv wiederholt.


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Für ca. 2 Portionen:

50 ml Erdnussöl
20 ml Weißweinessig
25 g Tomatenketchup
1/2 TL Worcestershiresauce
3 Tropfen Tobasco, green
1 kleine Schalotte, fein gehackt
1 TL Kerbel, fein gehackt
1 TL Schnittlauch, fein geschnitten
5 g Estragon, fein geschnitten
Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
wenig Zitronensaft
Chilli gemahlen, Menge nach Gusto

Gefüllte Hähnchenbrust auf Aprikosen-Rosmarin-Sauce




Gefüllte Hähnchenbrust auf Aprikosen-Rosmarin-Sauce
Durch meinen zur Zeit verstärkt eingehaltenen libanesischen Mittagstisch bin ich momentan wunderbar inspiriert von der arabischen Küche! Insofern habe ich in letzer Zeit diverse Rezepte in meiner Küche ausprobiert, so auch unter anderem folgendes Rezept, welches ich hier in abgeänderter Form wiedergebe. Abgeändert insofern, da ich zum einen nicht auf Originalzutaten wie Bistirna (ein würziger Rohschinken) zurückgreifen konnte, zum anderen, weil ich die Sauce dann doch deutlich abgewandelt habe. Das Gericht ist, so wie folgt und beschrieben, wie ich finde, einfach superlecker und empfehlenswert.

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Zutaten (für 2 Personen):

Sauce:
ca. 100 gr Aprikosen, getrocknet
2-3 Schalotten
etwas Olivenöl
ca. 300 ml Hühnerbrühe
mehrere Zweige Rosmarin
2 TL Granatapfelsirup
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
2 Messerspitzen Cayennepfeffer
3 Messerspitzen Kurkuma

Füllung:
6 Datteln, getrocknet
10 Walnusskerne
3 Scheiben Bündnerfleisch (ersatzweise auch ein anderer luftgetrockneter Schinken)
etwas Olivenöl
2 Hähnchenbrustfilets
Salz und Pfeffer, frisch gemahlen

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Zubereitung:

Die Schalotten feinhacken, in etwas Öl andünsten, die gehackten Aprokisen dazugeben, und einige weitere Minuten mitdünsten. Mit der Hühnerbrühe ablöschen, und für weitere 15 Minuten weiterköcheln lassen. Abundzu umrühren. Für die Füllung die Datteln längs aufschneiden, und jeweils einen halben Walnusskern hineinstecken. Die Schinkenscheiben längs halbieren, je einen Streifen um jeweils eine Dattel wickeln. Datteln von jeder Seite anbraten, bis Röstaromen entstehen.Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
In die Hähnchenbrüste vorsichtig eine Tasche schneiden, jeweils 3 Datteln hintereinander hineinschieben und mit einem Zahnstocher befestigen. Das Fleisch salzen und pfeffern. In etwas Öl von beiden Seiten kurz anbraten, und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad in ca. 15 Minuten fertig garen.
Die Sauce mit dem Pürierstab pürieren, die Gewürze dazugeben und scharf pikant abschmecken. Reichlich feingehackten Rosmarin untermischen.
Einen Saucenspiegel auf einem Teller anrichten, die in Scheiben geschnittenen Filets darauf geben, mit den restlichen, grob gehackten Walnüssen und noch etwas feingehacktem Rosmarin bestreuen und servieren.

Lammrücken auf Granatapfel-Kirsch-Sauce





Lammrücken auf Granatapfel-Kirsch-Sauce
Wer Lammfleisch mag, dem könnte dieses Gericht zusagen. Dass Lamm gut mit Thymian geht, ist ja allseits bekannt, insofern interessierte mich aber vor allem die raffinierte, süßliche Sauce dieses libanesischen Rezepts aus dem Buch: "Mezze- ein Genuss", von Bettina Matthaei, welches ich hier in modifizierter Form gern weiterempfehlen möchte.

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Zutaten (für 2 Personen):

2 Lammrückensteaks
einige Zweiglein frischer Thymian
1/2 Handvoll grüner Pfefferkörner, getrocknet
1/2 Handvoll Pinienkerne
ein Spritzer Walnußöl
etwas Olivenöl
200 ml Kirschsaft
1 EL Kartoffelmehl
1/2 kleine Handvoll Oregano, getrocknet
2 EL Granatapfelsirup
1 Spritzer Honig
Salz

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Zubereitung:

Den grünen Pfeffer im Mörser zerstoßen, etwas Thymian feinhacken, und zusammen mit dem Walnußöl mischen.Das Lammrückensteak in dieser Marinade für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten, beiseite stellen. 3 EL Kirschsaft mit der Speisestärke verrühren. Den restlichen Saft mit dem grünen Pfeffer, Oregano und dem Granatapfelsirup erhitzen, und ca.10 Minuten köcheln lassen. Die angerührte Stärke hinzugeben und anschließend durch ein Sieb passieren. Danach bei kleiner Hitze warmhalten, feingehackten Thymian untermischen und nach Belieben mit Honig abschmecken. Das Lammrückensteak von jeder Seite ca. 2 Minuten in etwas Olivenöl braten. Das Fleisch schräg aufschneiden, salzen und pfeffern.
Mit der Sauce anrichten, geröstete Pinienkerne und feingehackten Thymian darüber streuen.
Als Sättigungsbeilage habe ich dazu noch ein paar CousCous-Bällchen angerichtet:

Zutaten:

200gr CousCous
einige Zweiglein Thymian, frisch
etwas Butter
Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
etwas Kurkuma
einige Walnußkerne
reichlich Sonnenblumenöl zum Fritieren

CousCous nach Gebrauchsanweisung zubereiten, den feingehackten Thymian und etwas Kurkuma untermischen. Die Walnußkerne in einem Mörser zerstoßen. Aus der CousCous-Masse mit feuchten Händen kleine Bällchen formen, und diese dann in den Walnußbröseln wenden. Anschließend im Sonnenblumenöl nur für kurze Zeit fritieren.

Safrantagliatelle mit Jakobsmuscheln



Safrantagliatelle mit Jakobsmuschel, Zuckererbsen und Orangenfilets

Auch ein Kilopreis von 48 Euro für das Fleisch der Jakobsmuschel bei meinem Fischhändler schreckt mich nicht davor ab, für die Königin der Muscheln diese leckere Kombination einmal auszuprobieren. Nach dem Aufbereiten der einzelnen Zutaten wurde alles kurz vor dem Servieren noch einmal zusammen in einer Marsalasahnesauce geschwenkt. Doch dazu später mehr. Mein Fazit: Dies ist eines meiner TopTen - Lieblingsgerichte geworden. Da die Orangenfilets in der Pfanne leider zerfielen, und sie farblich in den Safrantagliatelle nicht sonderlich auffielen, werde ich das nächste Mal für die Optik zu einer Pink Grapefruit greifen, die ich dann erst zum Schluß zu den Zutaten untermischen werde. ;-)


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Zutaten (für 2 Personen)

Teig:

160 gr Mehl (Typ 405)
2 Eigelb
1 Ei
etwas Olivenöl
Salz
zwei Prisen Safran, Safranfäden
wenig Wasser


2 Nüsse der Jakobsmuschel
2 Handvoll Zuckererbsen
1 Orange (oder 1 Pink Grapefruit)
ca. 1/2 Becher Sahne
ein großzügiger Spritzer Marsala
Salz & Pfeffer weiß, frisch gemahlen
ca. 50 gr Butter


Zubereitung:
Safran in etwas heißes Wasser geben und beiseite stellen. Alle Teigzutaten zusammenmischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten, den Safran beigeben, nochmals durchmischen. Kühl beiseite stellen. Die Zuckerbsen für einen Augenblick (ca. 20-30 Sek.) blanchieren, abtropfen, beiseite stellen. In der Mitte einmal schräg durchschneiden. Die Orange filetieren, beiseite stellen. Den Teig sehr dünn ausrollen, in dünne, längliche Streifen schneiden.In gut gesalzenem, leicht köchelndem Wasser für ca. 2 Min garen, abtropfen und beiseite stellen.
Die Nüsse der Jakobsmuschel in feine Streifen schneiden, die Butter in einer großen Pfanne erhitzen, und darin das Muschelfleisch geben, nur kurz angaren, ablöschen mit der Sahne und dem Marsala. Mit Salz & Pfeffer abschmecken, und gleich darauf alle anderen Zutaten dazugeben und kurz vor dem Anrichten noch einmal in der Sauce durchschwenken.

Ein wenig Augenschmaus und Gaumenfreuden...


Vorspeisentellerallerlei...


Einer meiner Lieblingsweine..


Fritierter Basilikum


Bärlauchöl


Lachende Vorspeise...;-)

Überbackene Chicoree-Schiffchen



Überbackene Chicoree-Schiffchen

Als kleine, kompakte leckere Beilage zu Gegrilltem oder Gebratenem, oder auch als rein vegetarisches Gericht sind diese Gemüse-Schiffchen gedacht.

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Benötigt werden dazu:

Chicoreeblätter
Kartoffeln
Zwiebel, (rot)
Tomaten, eingelegt
Knoblauch
Mozarella
Paprikapulver,süß
Salz und Pfeffer
etwas Olivenöl
Glattpetersilie oder auch andere Kräuter

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Zubereitung

Chicoree vom Strunk befreien und die einzelnen Blätter auslegen. Die Kartoffeln würfeln und in einer Pfanne in Olivenöl fast komplett garen, wenige Zeit vor dem Herausnehmen die kleingeschnittenen Tomaten und den Knoblauch dazufügen und würzen. Alles in die Schiffchen füllen, die hauchdünn geschnittene Zwiebel mit dem Mozarella darauf verteilen. Zum Überbacken das Ganze für ca.10 Min bei 200 Grad in den Ofen.
Zum Schluß mit feingehackten Kräutern servieren.

Kleine Reise Richtung Mexiko: Gefüllte Tortillas




Hola!
Heute Abend ging es kochmäßig endlich wieder einmal
Richtung Mexiko:

Gefüllte Tortillas mit Hähnchenbrust und zweierlei Dipps

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Zutaten für 2 Personen:


Teig (ergibt 5-6 Tortillas):

150 gr Weizenmehl
ca 50 ml Öl (Sonnenblumenöl)
eine gute Prise Salz
ca 50 ml Wasser


Für die Füllung:

1 kleines Hähnchenbrustfilet
1/3 Paprika
3 EL Frischkäse
ca. 80 gr Cheddar Käse, herzhaft würzig
1 Spritzer Limettensaft
Salz und Pfeffer
Butter
reichlich Koriander
reihlich Kreuzkümmel
Chillipulver, scharf


Avocado-Dipp:

1 reife Avocado
Saft einer halben Limette
1 kräftiger Spritzer Tobasco, grün
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
eine Spur Zucker


Tomaten-Dipp:

2 mittelgroße Tomaten
eine Chilli
1/2 Zwiebel, rot
Koriander
Salz und Pfeffer


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Zubereitung:



Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, und zu einer homogenen Masse durch-kneten. Der Teig sollte von seiner Konsistenz her nicht mehr kleben. Abdecken und beiseite stellen.
Die Hähnchenbrust in sehr feine lange Streifen schneiden. Die Paprika sehr fein würfeln. In einer Pfanne die Hähnchenbruststreifen mit etwas Öl anbraten, die sehr feingehackte Paprika dazu geben und mit den Gewürzen kräftig würzen, kurz danach vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel den gewürfelten Cheddar mit dem Frischkäse verrühren, Limettensaft dazu und mit Salz und Pfeffer würzen.

Für den Avocado-Dipp die Avocado schälen und entkernen, mit den anderern Zutaten verrühren und mit einer Gabel zu einer Paste vermengen. Anschließend kühl stellen.

Für den Tomaten-Dipp die Tomaten häuten und von den Kernen befreien. Dazu vorher die Tomaten für kurze Zeit in kochendes Wasser geben, sodass sich die Haut einfacher abziehen läßt. Das feingewürfelte Tomatenfleisch mit der gewürfelten Zwiebel und den anderen Zutaten zusammen mischen, und ebenfalls kühl stellen.

Den Teig in 5-6 große Stücke teilen, und mit etwas Mehl zu etwa 15x15cm große Stücke ausrollen, anschließend in einer Pfanne ohne Öl die Fladen bei kleiner Hitze von jeder Seite ca. 1 Minute erhitzen. Auf einem Backblech die Fladen geben, die Füllung
darauf verteilen und zusammenrollen. Bei 200 Grad für ca 15-20 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. Heiß servieren.

Als weitere Beilage gab es noch rote Bohnen, die mit passierten Tomaten, einem Schuß Rotwein, Tomatenmark, wenig Balsamico, Salz und Pfeffer eingekocht wurden.

Kibbe






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Kibbe: Syrische Hackbällchen mit Walnuss und Granatapfel


Zutaten: (ergibt ca. 8 Bällchen)

300 gr Tatar vom Rind (oder Lamm)
ca.100 gr Bulgur
Paprikapulver
Chilipulver
Kreuzkümmel
Zimt
Salz & Pfeffer

Füllung:

ein Granatapfel
gehobelte Mandeln
Sesamkörner
1/2 mittelgroße Zwiebel, violett
etwas Butter
frische Minze
und 1/2 Liter Pflanzenöl zum Fritieren

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Zubereitung:

Bulgur für ca. 10 Minuten in Wasser einweichen, darauf achten, das er mit Wasser bedeckt ist. In der Zwischenzeit Granatapfel halbieren, mit einem Löffel vorsichtig die Kerne herausnehmen,den Fruchtsaft dabei auffangen. Walnüsse hatte ich gerade nicht zur Hand, daher Mandeln und Sesam in einer Pfanne ohne Öl angeröstet, an-schließend die feingehackte Zwiebel angeschwitzt. Alle Zutaten zusammen mischen, die feingehackte Minze dazugeben. Bulgur gut ausdrücken, und die Masse mit dem Tatar zusammen vermengen, die Gewürze dazugeben.
In Portionen aufteilen,
und die Bällchen anschließend für ca. 3-4 Minuten in dem heißen Öl von allen Seiten fritieren.

Empanadas - Gefüllte Teigtaschen





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Zutaten (für 30 Stück)

360 gr Blätterteig (4 Scheiben á 90gr)
120 gr Tatar
50 gr Schinken, luftgetrocknet
1 Sardellenfilet
einige Oliven, grün
2 Eier
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
50 gr saure Sahne
11/2 EL Tomatenmark
1/2 Bund Petersilie, glatt
2 Zweige Oregano,oder 2 EL Oregano, getrocknet
4 EL Rotwein
Salz
Pfeffer, schwarz und frisch gemahlen
etwas Cayenne Pfeffer
etwas Paprika, scharf
1 kräftiger Spritzer Tabasco, Green Pepper Sauce
1 Spritzer Worcester Sauce
etwas Mehl
1 Eigelb

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Zubereitung:

Ein Ei ungefähr 8 Minuten hart kochen, in der Zwischenzeit den TK Blätterteig auftauen.Petersilie und Oregano waschen, trockentupfen, die Blätter abzupfen, sehr feinhacken und in eine größere Schüssel geben. Die Zwiebel, den Knoblauch und die grünen Oliven ebenfalls sehr klein hacken und dazugeben. Das Sardellenfilet ab-waschen und sehr klein schneiden, ebenso wie den Schinken, und beides dazugeben.
Den Tatar darunter mischen. Mit einem rohen Ei, der sauren Sahne, dem Tomatenmark und dem Rotwein vermengen. Das hartgekochte Ei ebenfalls zerkleinern und mit allen restlichen Gewürzen der Masse hinzufügen. Gut vermengen.

Auf einer Arbeitsfläche etwas Mehl ausstreuen, und die Blätterteigscheiben ausrollen. Aus dem Teig ca. 5x5 cm große Teigflächen schneiden. Der ganze Teig ergibt etwa solcher 30 Teile. Die Masse zu kleinen Häufchen auf den Teigflächen verteilen, dann jeweils zu einem Dreieck umklappen, und mit Hilfe einer Gabel die Enden aneinander drücken. Ein Eigelb verquirlen und die einzelnen Taschen damit bestreichen.

Die Teigtaschen auf ein Backblech mit Backpapier geben, und für ca. 20 Minuten bei 200 Grad in den vorgewärmten Ofen geben.