Mittwoch, 15. August 2007

Physalissauce




Physalisfrüchte werden in der Regel gerne bei Desserts verwendet, und da liegen sie dann oft nur als Deko auf dem Tellerrand.Schade eigentlich, denn aus diesen leckeren Früchten läßt sich auch ein superleckeres Sösschen herstellen, dass vor allem genial zu Entenbrust passt.Hier dazu das Rezept:

Für die Sauce:

1 Körbchen Physalisfrüchte ( ca. 10 - 12 Stück)
1 Schalotte
ca.30 gr. Butter
1 guter Spritzer Weißwein, trocken
die selbe Menge Geflügelfond, bzw. Hühnerbrühe
etwas Paprikapulver, scharf
1 kleine Chili, getrocknet
Salz und weißer Pfeffer
eine halbe Limette
etwas Honig


Zubereitung:


In einem kleinen Topf die Butter schmelzen und die feingewürfelte Schalotte und die halbierten Physalisfrüchte dazugeben, etwas anschwitzen,und nach kurzer Zeit mit dem Wein und dem Fond ablöschen, einreduzieren. Die Gewürze, den Honig und den Limettensaft dazugeben, und bei kleiner Flamme weiterköcheln lassen.Nach einigen Minuten die Sauce durch ein Sieb passieren, anschließend in einem Topf vorsichtig mit etwas Butter erhitzen und gegebenfalls so abschmecken, das Schärfe,Süße und Frucht geschmacklich aufeinander abgestimmt sind.

Dienstag, 14. August 2007

Gebratener Seeteufel auf Champignons mit Paprikaschaum



Mein Fischhändler hatte bereits geschlossen, so habe ich kurzerhand ins TK-Regal gegriffen.Dort entdeckte ich sogenannte Seeteufelfilets, 200gr für 2.79 euro. Von der Form her dürften es dabei wohl die Enden des Fisches kurz vor der Schwanzflosse sein, also nicht wirklich Bäckchen oder Medaillons. Vom Geschmack her war es durchaus seeteufelig und geschmacklich ganz ok, auch wenn ich mich lieber wieder auf meinen geöffneten Fischladen freue.

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Für das Rezept (p.P):

1 Seeteufelfilet 150-200 gr
1 Paprika (rot)
4 Champignons, groß,rosé
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Thymian, frisch und reichlich
natürlich Zitronensaft
Salz und Pfeffer,a.d.M
Paprikapulver
Chilipulver
ein wenig Tomatenmark
etwas Gemüsebrühe
etwas Wein,weiß
Butter
Olivenöl

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Zubereitung:

Die Paprika häuten und kleingeschnitten mit der Schalotte,Tomatenmark und dem Knoblauch anschwitzen, bis sich erste Röstaromen bilden.Ablöschen zu gleichen Teilen mit Wein und Gemüsebrühe.Bei kleiner Hitze weiterköcheln, die anderen Gewürze bis auf den Thymian dazugeben.Die Pilze sehr fein hobeln, und in zerlassener Butter vorsichtig anrösten, beiseite stellen, den Seeteufel mit etwas Olivenöl in die gleiche Pfanne geben. In der Zwischenzeit die Paprikasauce mit dem Zauberstab aufschäumen,passieren, und mit etwas Butter in einem Topf bei kleiner Hitze halten.Alles anrichten, mit etwas Zitronensaft,frisch gemahlenem Salz und Pfeffer und reichlich feingehacktem Thymian servieren.

Donnerstag, 9. August 2007

Hähnchenbrust in Kokosmantel


Hähnchenbrust in Kokosmantel und Mandelreisbällchen mit Ananasfüllung

Ab und zu liebe ich einfach diese Kombination aus süß, scharf, säuerlichen Zutaten.
Hier das vorgekostete Rezept zu einem sehr leichten, leicht exotisch angehauchten Essen.


Zutaten:

Hähnchenbrustfilet
Zitrone
Knoblauchzehe
Olivenöl
Kokosnußraspel
Essigwassser
Butter
Mandeln,gehobelt
Sushireis
Ananas
Sonnenblumenöl zum Fritieren
Kurkuma
wenig Curry
Pfeffer,weiss
Meersalz

Zubereitung:

Wichtig: Das Hähnchenbrustfilet in etwas Olivenöl, mit einer angedrückten Knoblauchzehe und ein paar Zitronenscheiben für einige Stunden marinieren.

Danach mit etwas Butter und Olivenöl kurz scharf anbraten,in Kokosraspel wenden,
und für ca.20 Minuten bei 175 Grad in den vorgeheizten Ofen geben.

In der Zwischenzeit den in Zitronenwasser gegarten Reis mit den Gewürzen mischen.Mit Wasser befeuchteten Händen etwas grob geschnittene Ananas in den Sushireis einarbeiten, zu einer Kugel formen, und anschließend in gehobelte Mandelsplitter panieren. Für einige Minuten in Sonnenblumenöl knusprigbraun fritieren.

Dazu passt ein leichter Salat, z.B.wie abgebildet, aus Chicoree,Gurkenstückchen
und Kiwischeiben, und dazu sehr empfehlenswert: eine Minzjoghurtsauce.

Diese kleinen Sardinen..


..sind einfach oberlecker!

Nur leicht mehlieren und in Butter und etwas Olivenöl garen..that´s it.
Dazu passt zum Beispiel wunderbar...

..ein kleiner Feldsalat mit einer Schalottenvinaigrette...


..die allseits bekannten Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen.
Dazu schmeckt mir persönlich besonders ein sehr gut gekühlter Rosato, in diesem Fall ein Bardolino Chiaretto, selbst schlicht und einfach, wie eben diese leckere Mahlzeit.


Urlaub läßt grüßen ;-)
Christian

Mittwoch, 8. August 2007

Fisch gegrillt : Agoni und Dorade


Agoni...


...als Vorspeise..


Dorade als Hauptgang..


und dazu ein guter Tropfen.

Von meinem letzten Kurzurlaub in Norditalien habe ich eine kleine kulinarische Impression mitgebracht.Die Agoni als Vorspeise stammen aus dem Luganer See und sind dort eine saisonale Delikatesse..ich hatte diesen zarten Fisch gegrillt, aber wären meine Italienischkenntnisse besser gewesen, hätte ich ein sanftes Garen dieses wunderbaren, zarten Fisches wohl vorgezogen. Dennoch war es auch so superlecker!

Als Hauptgang gab es dann eine Dorade aus der Adria, ein idealer wunderbarer Fisch zum Grillen. Ich liebe die Einfachheit in der Küche, und so habe ich auch diesen Fisch nur mit etwas Rosmarin,Thymian und Knoblauch gefüllt. Was braucht es geschmacklich mehr?

Als Beilage gab es dazu noch einen grünen Salat mit einer Knoblauch-Vinaigrette, sowie die klassischen Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Und als begleitender Wein passte dazu ausgezeichnet ein leckerer, einfacher Tokai aus dem Friaul.

Dienstag, 7. August 2007

Gefüllte Zuccini-Röllchen



Ein kleiner Appetizer:
Fingerfood, Snack oder kleine Vorspeise für ein mediteranes Menü:

In dieser Röllchenvariante besteht die Füllung aus Mozarella di Bufola und hauchdünn platiertes Kalb- oder Schweinefleisch...Wichtig: gewürzt wird hier vor allem mit viel frischem Oregano, sowie buntem (schwarzem) Pfeffer, grob gemahlenem Meersalz und ein Spritzer Zitronensaft.

Die Zuccini wird dafür längs in hauchdünne Streifen gehobelt.Das hauchdünn geschnittene Fleisch gegebenenfalls nachträglich etwas platieren.Als Füllung wurde in der ersten Variante etwas Ziegenkäse verwendet, der aber etwas zu geschmacks-dominierend war, daher hier die Empfehlung einer Variante mit Büffelmozarella.Wer diesen nun auch nicht mag, greift halt zum Kuhmilchmozarella. Die Röllchen mit Hilfe kleiner Spiesschen befestigen,nur sehr kurz in Olivenöl anbraten und zum Durchgaren noch ein paar Minuten in den vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze geben.
Einfach, leicht und lecker.