Mittwoch, 15. April 2015

Endlich wieder Grün auf dem Teller



Spätestens Anfang April ist es nun endlich wieder grün auf dem Teller geworden, und da dürfen dann auch die mehr oder weniger obligatorischen Rezepte mit Bärlauch nicht fehlen! Zu dieser einfachen Vorspeise habe ich  den  jungen Bärlauch mit den üblichen Zutaten wie Pinienkerne und Parmesan zu einem Pesto verarbeitet. Aus Strudelteig wurden vorab cannellonimäßig kleine Gefäße vorproduziert, die dann jeweils nach Rezept mit einem Paprikaziegenfrischkäse und einer Forellenmousse gefüllt und mit etwas Wildkräutersalat angerichtet wurden. Das Pesto mit dem jungen Bärlauch hatte nur dezente, leichte Knoblaucharomen und war daher ein ganz passabler Begleiter. Für mich war es dann aber auch schon dieses Jahr küchentechnisch  mit dem Bärlauch.

Crunchy Chicken, Wildkräutersalat, Orangensauce




Erst neulich im Rezeptefundus wiederentdeckt und diesmal ein wenig variiert: Die nur mit Salz&Pfeffer gewürzte Hähnchenbrust wurde hier mit (ungesüssten Bio-) Cornflakes paniert und in einer Pfanne in einem Butter-Olivenölgemisch bei mittlerer Hitze vorsichtig gegart, und anschliessend mit dem Wildkräutersalat in einem Parmesankörbchen angerichtet. Für die Orangensauce wurden Orangenzesten in Olivenöl angebraten, mit dem Saft der Orange abgelöscht und einreduziert. Gewürzt mit etwas Chili, Limettensaft, Salz und weisser Pfeffer. Die leicht gewürzte Panierung hat neben den genussvollen Crunch-Effekt den Vorteil, dass das Fleisch der Hähnchenbrust absolut zart und saftig bleibt. 

Sonntag, 12. April 2015

Lammlende mit Kräuterkruste, Spargel, Tomaten



Diese Kräuterkruste hat es in sich! Wichtig ist neben den anderen frischen Kräutern die Verwendung von etwas Minze.Die feingehackten Zutaten werden mit etwas geriebenen Parmesan und Semmelbrösel vermischt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und anschliessend mit der Butter verknetet, zum Durchziehen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank gestellt.



Der erste Spargel der Saison auf meinem Teller kommt aus Schrobenhausen, vor den Toren Münchens. Ich habe ihn schonend im Wasserbad gedämpft, später nur mit etwas Mandelöl angerichtet. Zusätzlich zum Gericht gab es confierte Datteltomaten. Eine Sauce hat es hier nicht gebraucht. Die Lende wurde zunächst von allen Seiten angebraten und im Ofen bei ca. 100° weitergegart. Kurz vor Garzeitende habe ich die Masse für die Kruste darauf verteilt und die Oberhitze bzw. die Grillfunktion des Ofens noch für wenige Minuten aktiviert.